
Rot wie ein Apfel: Das wahre Märchen von Rotbäckchen und dem bösen Wolf
Rotbäckchen geht mit Apfelkorb in den Wald
Es war einmal eine junge Frau, neunzehn Jahre alt, die in einem kleinen Dorf am Rand eines tiefen Waldes lebte. Wegen ihrer roten Haare, ihrer runden Wangen und ihrer Vorliebe für rote Kleidung nannten sie alle nur Rotbäckchen.
An diesem Morgen trug sie eine enge rote Leggings, ein rotes Crop Top und darüber ein kurzes Mäntelchen, das im Sonnenlicht leuchtete wie reife Kirschen. Ihre roten Haare fielen ihr offen über die Schultern, und an ihrem Arm baumelte ein geflochtener Korb voller guter Dinge.
Darin lagen Brot, Käse, Honigkuchen, ein Glas Beerenmarmelade und mehrere glänzende Äpfel. Die sollte sie ihrer Großmutter bringen, die hinter den sieben Tannen in einem kleinen Häuschen wohnte.
„Bleib auf dem Weg“, hatte ihre Mutter gesagt. „Sprich nicht zu lange mit Fremden. Und pass auf deinen Korb auf.“
Rotbäckchen hatte nur gelacht, den Korb genommen und war losgezogen. Der Wald empfing sie mit Moosduft, Vogelrufen und einem schmalen Pfad, der sich zwischen Farnen und alten Wurzeln hindurchwand.
Sie ging leichtfüßig dahin. Ihre roten Sneakers knirschten auf Kieseln, die Leggings spannte bei jedem Schritt um ihre Beine, und der Korb schaukelte an ihrem Arm.
Bald war das Dorf hinter ihr verschwunden. Nur noch Blätter rauschten, Zweige knackten, und irgendwo tief im Wald rief ein Kuckuck.
Da trat plötzlich jemand zwischen zwei Fichten hervor.
Groß war er, breitschultrig und in einen dunklen Mantel gehüllt. Über seiner Schulter lag ein grauer Pelzkragen, und seine Augen funkelten so scharf, dass Rotbäckchen sofort stehen blieb.
„Guten Morgen, Rotbäckchen“, sagte er mit tiefer Stimme.
Sie hob das Kinn. „Guten Morgen. Wer bist du?“
Der Mann lächelte langsam. „Man nennt mich den bösen Wolf.“
Der böse Wolf bittet um einen Apfel
Rotbäckchen musterte ihn von oben bis unten. Er sah nicht aus wie ein echter Wolf, eher wie ein Mann, der zu lange allein im Wald gelebt hatte und Gefallen daran fand, andere zu erschrecken.
„Dann solltest du besser aus meinem Weg gehen“, sagte sie.
Der Wolf lachte leise. „So frech am frühen Morgen? Das passt zu deinen roten Haaren.“
„Ich bin nicht frech. Ich habe nur keine Zeit.“ Sie schob den Korb etwas fester an ihre Seite. „Meine Großmutter wartet.“
„Was hast du denn Schönes dabei?“ Der Wolf beugte sich ein wenig vor und schnupperte übertrieben in Richtung Korb. „Brot. Käse. Kuchen. Und Äpfel.“
„Das geht dich nichts an.“
„Nur einen Apfel“, sagte er. „Einen einzigen. Für einen hungrigen Wolf.“
Rotbäckchen zog die Augenbrauen hoch. „Nein.“
Der Wolf legte den Kopf schief. „Nein?“
„Du hast mich verstanden.“
„Ein kleiner Apfel aus einem vollen Korb. Und du verweigerst ihn mir?“
„Es sind Großmutters Äpfel.“ Rotbäckchen stellte sich breiter hin, als wäre sie eine Königin auf einem Waldweg. „Außerdem mag ich keine bettelnden Wölfe.“
Das Lächeln des Wolfes verschwand nicht. Es wurde nur strenger.
„Vorsicht, Rotbäckchen. Wer im Wald so vorlaut ist, findet sich manchmal schneller über einem Knie wieder, als ihm lieb ist.“
Sie schnaubte. „Das würdest du nicht wagen.“
Der Wolf trat einen Schritt näher.
Der Wald schien plötzlich stiller zu werden. Sogar der Kuckuck schwieg.
„Oh doch“, sagte er. „Das würde ich.“
Rotbäckchen landet über dem Knie des Wolfes
Rotbäckchen wollte an ihm vorbei, doch der Wolf stellte sich ihr in den Weg. Nicht grob, nicht hastig, aber bestimmt genug, dass sie stehen bleiben musste.
„Aus dem Weg“, sagte sie.
„Erst gibst du mir einen Apfel.“
„Nein.“
„Dann bekommst du eben eine Lehre in Waldmanieren.“
Rotbäckchen riss die Augen auf. „Was soll das heißen?“
Der Wolf setzte sich auf einen umgestürzten Baumstamm, der direkt neben dem Pfad lag. Moos bedeckte die Rinde, und Sonnenflecken tanzten auf seinen Stiefeln. Dann deutete er mit zwei Fingern vor sich auf den Boden.
„Komm her.“
„Ganz sicher nicht.“
Er stand wieder auf, nahm ihr den Korb aus der Hand und stellte ihn behutsam neben den Baumstamm. Dann fasste er sie an der Taille und zog sie zu sich.
„Hey!“, rief Rotbäckchen, doch da hatte er sich bereits gesetzt und sie quer über seine Oberschenkel gelegt.
Auf einmal sah sie nicht mehr den Waldweg vor sich, sondern nur noch Moos, Wurzeln und ein paar kleine Gänseblümchen, die dicht neben dem Baumstamm wuchsen. Ihr rotes Crop Top rutschte ein Stück nach oben, ihre Haare fielen wie ein roter Vorhang über ihre Schulter.
„Lass mich los, du unverschämter Wolf!“
„Unverschämt bist heute vor allem du“, sagte er ruhig. „Eine junge Dame mit einem ganzen Korb voller Äpfel verweigert einem hungrigen Wanderer einen einzigen davon.“
„Du bist kein Wanderer. Du bist ein Räuber.“
„Ein Räuber hätte den Korb genommen und wäre verschwunden.“ Seine Hand legte sich auf ihre rote Leggings. „Ich dagegen nehme mir nur Zeit für eine kleine Erziehungsmaßnahme.“
Rotbäckchen stemmte die Hände ins Moos. „Das ist lächerlich.“
„Noch findest du es lächerlich.“
Rote Leggings runter im Märchenwald
Der Wolf griff an den Bund ihrer roten Leggings.
Rotbäckchen erstarrte.
„Das meinst du nicht ernst.“
„Doch. Im Wald gelten klare Regeln. Wer frech ist, wird versohlt. Und wer besonders frech ist, bekommt es nicht über Stoff.“
Er zog die Leggings langsam über ihre Hüften. Der rote Stoff gab nach und glitt über ihre Pobacken, dann weiter bis zu ihren Oberschenkeln. Rotbäckchen presste die Lippen zusammen, während ihr Gesicht beinahe so rot wurde wie ihre Kleidung.
„Du bist wirklich der schlimmste Wolf im ganzen Märchenwald“, murmelte sie.
„Und du bist das frechste Rotbäckchen, das mir je begegnet ist.“
Unter der Leggings kam ein schwarzer Tanga zum Vorschein. Er bildete einen scharfen Kontrast zu ihrer hellen Haut und den roten Kleidern. Der Wolf ließ seine Hand kurz auf ihrem Po ruhen.
„Noch eine Gelegenheit“, sagte er. „Ein Apfel, und die Sache ist erledigt.“
Rotbäckchen drehte den Kopf und funkelte ihn über ihre Schulter an.
„Du bekommst keinen Apfel.“
Der Wolf seufzte. „Dann also so.“
Seine Hand hob sich.
Der erste Klaps landete mit einem klaren, hellen Patschen auf ihrer rechten Pobacke.
Rotbäckchen zuckte zusammen. „Au!“
„Das war erst der Anfang.“
Der zweite Klaps traf links. Dann wieder rechts. Dann wieder links. Gleichmäßig, bestimmt, nicht hektisch, aber kräftig genug, dass Rotbäckchen sehr schnell aufhörte, hochmütig zu schauen.
Das Geräusch hallte zwischen den Bäumen wider. Vögel flatterten aus einem Busch auf. Die roten Haare der jungen Frau wippten bei jedem Treffer, und ihre Finger krallten sich ins weiche Moos.
„Du kannst nicht einfach Leute im Wald versohlen!“, rief sie.
„Ich kann, wenn sie Rotbäckchen heißen und ihre Äpfel verteidigen, als wären es Königskronen.“
„Es sind Großmutters Äpfel!“
„Und einer davon wäre ein fairer Preis für Frieden mit dem Wolf gewesen.“
Seine Hand klatschte weiter auf ihren Po. Der Tanga bedeckte kaum etwas, und bald färbten sich ihre Pobacken sichtbar rosa.
Rotbäckchen schnaufte, zappelte und trat mit den Füßen, aber der Wolf hielt sie sicher über seinem Knie.
Schwarzer Tanga runter und nackter Po versohlt
Nach einer Weile hielt der Wolf inne.
Rotbäckchen atmete auf.
„Fertig?“, fragte sie hoffnungsvoll.
„Nein“, sagte er.
Seine Finger glitten an den Bund des schwarzen Tangas.
Rotbäckchen riss die Augen auf. „Nein. Nicht auch noch den.“
„Gerade den.“
„Das ist gemein.“
„Ich bin der böse Wolf. Das steht praktisch in meiner Stellenbeschreibung.“
Mit einer ruhigen Bewegung zog er den schwarzen Tanga über ihre Pobacken nach unten. Der Stoff rutschte bis zu ihren Oberschenkeln, wo bereits die rote Leggings hing. Nun lag ihr Po blank über seinem Knie, rosig von den ersten Klapsen und völlig ungeschützt.
Rotbäckchen vergrub das Gesicht in ihren Armen.
„Ich hasse dich“, murmelte sie.
„Das sagen alle frechen Märchenfiguren kurz vor der Einsicht.“
Dann hob er erneut die Hand.
Der nächste Klaps traf ihren nackten Po mit einem deutlich lauteren Schmatzen. Rotbäckchen machte einen kleinen Satz über seinem Schoß.
„Autsch!“
„So klingt die Wahrheit“, sagte der Wolf.
„Welche Wahrheit?“
„Dass du lieber gleich höflich gewesen wärst.“
Seine Hand fiel wieder und wieder. Rechts. Links. Mitte. Dann etwas tiefer auf die runden Stellen, die bei jedem Treffer sichtbar bebten. Der Wald füllte sich mit dem Rhythmus der Strafe: Klatsch, Atemzug, Zappeln, Klatsch.
Rotbäckchens Stolz hielt noch eine Weile stand. Sie schimpfte, nannte ihn Räuber, Unhold, Waldtyrann und Apfeldieb. Doch mit jedem weiteren Klaps wurde ihre Stimme weicher. Aus Schimpfen wurde Jammern, aus Jammern wurde ein kleinlautes Flehen.
„Das reicht jetzt“, keuchte sie.
„Ich entscheide, wann es reicht.“
„Mein Po brennt.“
„Dann erfüllt die Lektion ihren Zweck.“
Er versohlte sie weiter mit der flachen Hand, bis ihre Pobacken nicht mehr nur rosa, sondern kräftig rot leuchteten. Rotbäckchen wand sich auf seinem Knie, die rote Leggings und der schwarze Tanga fest um ihre Oberschenkel, das Crop Top leicht verrutscht, die Haare wild über dem Rücken.
Der Wolf hielt inne und strich einmal mit der Hand über ihre heiße Haut.
Rotbäckchen zuckte zusammen.
„Na?“, fragte er. „Wie steht es nun um den Apfel?“
Sie schwieg.
Seine Hand hob sich erneut.
„Warte!“, rief sie schnell.
Rotbäckchen gibt dem Wolf einen Apfel
Der Wolf ließ den Arm sinken.
„Ja?“
Rotbäckchen drehte den Kopf. Ihre Wangen glühten fast so stark wie ihr Po. „Du bekommst deinen Apfel.“
„Wie bitte? Ich habe dich nicht verstanden.“
Sie knirschte mit den Zähnen. „Du bekommst einen Apfel.“
„Ein ganzer Satz, Rotbäckchen.“
„Du bekommst einen Apfel aus meinem Korb, böser Wolf.“
„Sehr vernünftig.“
Er half ihr vom Schoß. Rotbäckchen stand wackelig auf, zog hastig den schwarzen Tanga hoch, dann die rote Leggings. Der Stoff glitt über ihren brennenden Po, und sie verzog das Gesicht.
Der Wolf hob den Korb auf und reichte ihn ihr.
Rotbäckchen griff hinein, suchte den kleinsten Apfel, betrachtete ihn kurz und legte ihn wieder zurück. Dann nahm sie einen größeren, runden, roten Apfel heraus. Er glänzte wie Lack in ihrer Hand.
„Hier“, sagte sie und drückte ihn dem Wolf gegen die Brust. „Damit du endlich Ruhe gibst.“
Der Wolf nahm den Apfel, biss hinein und nickte zufrieden.
„Siehst du? Teilen ist gar nicht so schwer.“
„Für dich vielleicht nicht. Du hast ja auch nicht den Hintern vollbekommen.“
Er grinste. „Noch nicht.“
Rotbäckchen hob warnend den Finger. „Denk nicht einmal daran.“
„Geh lieber zu deiner Großmutter. Und vergiss nicht, ihr schöne Grüße vom bösen Wolf auszurichten.“
„Ganz bestimmt nicht.“
Sie nahm den Korb, warf ihre roten Haare zurück und marschierte weiter. Allerdings nicht mehr ganz so schwungvoll wie zuvor. Jeder Schritt erinnerte sie daran, was auf dem Baumstamm passiert war. Die rote Leggings rieb an ihrem heißen Po, und mehr als einmal blieb sie stehen, um sich vorsichtig über die Kehrseite zu streichen.
Hinter ihr knackte der Wolf genüsslich in seinen Apfel.
„Auf Wiedersehen, Rotbäckchen“, rief er.
„Hoffentlich nicht!“, rief sie zurück.
Doch tief im Wald lachte der böse Wolf nur.
Großmutter bemerkt den fehlenden Apfel
Als Rotbäckchen endlich das kleine Haus ihrer Großmutter erreichte, stand die Sonne bereits höher. Rauch stieg aus dem Schornstein, und vor dem Fenster blühten blaue Glockenblumen.
Sie klopfte.
„Herein“, rief Großmutter.
Rotbäckchen trat ein. Die alte Dame saß in ihrem Sessel, eine Decke über den Knien, die Brille tief auf der Nase. Sie war zwar grauhaarig, aber ihre Augen waren scharf wie Nähnadeln.
„Da bist du ja, mein Kind“, sagte sie. „Stell den Korb auf den Tisch.“
Rotbäckchen tat, wie ihr geheißen. Dann versuchte sie, möglichst unauffällig zu stehen. Nur leider brannte ihr Po noch immer, und so verlagerte sie ihr Gewicht von einem Bein auf das andere.
Großmutter öffnete den Korb.
„Brot. Käse. Marmelade. Kuchen.“ Sie zählte die Äpfel mit den Augen. Dann hielt sie inne.
Rotbäckchen schluckte.
Großmutter hob langsam den Kopf.
„Rotbäckchen.“
„Ja, Großmutter?“
„Da fehlt ein Apfel.“
„Tut er das?“
„Du weißt genau, dass er fehlt.“
Rotbäckchen lächelte unschuldig. „Vielleicht hat Mutter sich verzählt.“
Großmutter nahm die Brille ab. „Deine Mutter verzählt sich nie bei Äpfeln.“
Im Zimmer wurde es still.
Draußen sang ein Vogel. Drinnen tickte die Wanduhr.
„Also?“, fragte Großmutter.
Rotbäckchen sah zur Tür. „Ich habe unterwegs jemanden getroffen.“
„Wen?“
„Den bösen Wolf.“
Großmutters Augen wurden schmal. „Und?“
„Er wollte einen Apfel.“
„Und du hast ihm einen gegeben?“
Rotbäckchen hob trotzig das Kinn. „Er hat sehr überzeugend darum gebeten.“
Großmutter stand langsam aus ihrem Sessel auf.
„Aha.“
„Es war nur ein Apfel.“
„Ein Apfel aus meinem Korb.“
„Er war hungrig.“
„Und du bist offenbar sehr großzügig mit Dingen, die dir nicht gehören.“
Rotbäckchen wich einen Schritt zurück. „Großmutter, ich kann das erklären.“
„Das hoffe ich. Aber zuerst“, sagte Großmutter und setzte sich wieder, diesmal sehr aufrecht auf den alten Holzstuhl am Tisch, „kommst du her.“
Rotbäckchens Augen wurden groß.
„Großmutter…“
Die alte Dame klopfte streng auf ihre Knie.
„Keine Ausreden, junge Frau. Rote Leggings runter. Sofort.“
Rotbäckchen schluckte.
Ihr Blick wanderte zum Fenster, hinaus zum Wald, wo irgendwo der böse Wolf mit seinem gestohlenen Apfel saß.
Dann wieder zu Großmutter.
„Nicht schon wieder“, flüsterte sie.
Doch Großmutter hob nur die Augenbrauen.
Und so trat Rotbäckchen mit brennenden Wangen näher, während ihre Finger bereits zögernd zum Bund ihrer roten Leggings glitten.
Die Wanduhr tickte.
Der Korb stand offen auf dem Tisch.
Und einen Augenblick später landete Rotbäckchen erneut über dem Knie.
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