Junge Frau entscheidet sich für den Argentinier
Ich sah zur linken Tür.
Dann zur rechten.
Mateo wartete noch immer vor mir. Ruhig, aufmerksam und mit diesem Blick, der bereits die Hälfte meiner Ausreden widerlegt hatte, obwohl ich noch keine davon ausgesprochen hatte.
Aus Tomás’ Zimmer drang ein weiterer dumpfer Schlag.
Danach fluchte er auf Spanisch.
Das war meine Chance.
„Nichts“, sagte ich schnell.
Mateos Augenbraue hob sich.
„Nichts?“
„Genau.“
„Du stehst mit einem Staubtuch neben einem leeren Platz auf dem Sideboard.“
„Ich wollte umdekorieren.“
Sein Blick glitt zu meiner geschlossenen Faust.
Das Glasstück drückte sich inzwischen unangenehm in meine Handfläche.
„Und was hältst du da?“
„Dekoration.“
Drei Sekunden.
„Du bist eine sehr schlechte Lügnerin.“
„Das ist deine Meinung.“
„Nein. Das ist eine Beobachtung.“
Ich schob mich an ihm vorbei, bevor seine Beobachtungen noch genauer wurden.
„Ich muss kurz mit Tomás reden.“
„Warum?“
„Private Angelegenheit.“
„Hat die private Angelegenheit etwas mit der Vase zu tun?“
Ich blieb stehen.
Nur ganz kurz.
Dann lief ich weiter.
„Welche Vase?“
Hinter mir hörte ich Mateo langsam ausatmen.
Er hielt mich jedoch nicht auf.
Vermutlich wusste er längst, dass sich das Problem in wenigen Augenblicken von selbst erledigen würde.
Ich stellte mich vor Tomás’ Tür. Der Bass dahinter war wieder lauter geworden. Meine Hand schwebte vor dem Holz.
Noch konnte ich umdrehen.
Noch konnte ich behaupten, die Vase sei von allein vom Sideboard gefallen. Wegen einer Erschütterung. Wegen des Basses. Wegen eines kleinen, sehr lokalen Erdbebens, das nur unser Wohnzimmer betroffen hatte.
Ich klopfte.
Keine Antwort.
Ich klopfte fester.
„Tomás?“
„Moment!“
Es polterte. Etwas fiel um. Dann wurden schnelle Schritte hörbar.
Die Tür öffnete sich.
Tomás stand vor mir. Er trug eine dunkle Jogginghose und ein graues T-Shirt. Seine schwarzen Haare waren zerzaust, und um seinen Hals hing ein Headset.
„Was ist passiert?“, fragte er sofort.
Kein Misstrauen.
Kein strenger Blick.
Nur ehrliche Besorgnis.
Das machte alles schlimmer.
„Warum glaubst du, dass etwas passiert ist?“
„Weil du so aussiehst.“
„Wie sehe ich denn aus?“
„Als hättest du etwas getan und würdest überlegen, ob du weinen, fliehen oder mich anlügen sollst.“
Ich öffnete den Mund.
Dann schloss ich ihn wieder.
Offenbar war Mateo nicht der einzige Mann in dieser Wohnung, der mich erschreckend gut kannte.
„Hast du dich verletzt?“, fragte Tomás.
„Nein.“
Sein Blick wanderte über meine Arme und Beine.
„Geschnitten?“
„Nein.“
„Ist irgendetwas heruntergefallen?“
Ich presste die Faust fester zusammen.
Das Glas knackte leise.
Tomás sah auf meine Hand.
Dann hob er langsam den Blick zu meinem Gesicht.
„Öffne die Hand.“
„Warum?“
„Weil ich sehen möchte, was du da versteckst.“
„Ich verstecke nichts.“
„Dann öffne sie.“
Ich streckte ihm widerwillig die Hand entgegen.
Als meine Finger auseinanderglitten, lag das bemalte Glasstück auf meiner Handfläche. Die goldene Linie fing das Licht aus seinem Zimmer ein.
Tomás starrte es an.
Sein Gesicht blieb zunächst vollkommen ruhig.
„Was ist das?“, fragte er.
„Ein Stück Glas.“
„Das sehe ich.“
„Dann war die Frage eigentlich unnötig.“
Sein Blick schoss zu mir hoch.
Ich bereute den Satz sofort.
Tomás entdeckt die zerbrochene Vase
Tomás nahm mir die Scherbe aus der Hand.
Er drehte sie zwischen Daumen und Zeigefinger.
Seine Stirn legte sich in Falten.
„Woher ist das?“
„Aus dem Wohnzimmer.“
„Aus dem Wohnzimmer.“
„Ja.“
Er trat an mir vorbei.
Langsam.
Viel zu langsam.
Ich folgte ihm durch den Flur. Mateo stand inzwischen mit verschränkten Armen an seiner Tür. Als wir vorbeigingen, trat er einen Schritt zur Seite.
Sein Blick traf meinen.
Ich sah darin kein Mitleid.
Nur diese stille Genugtuung eines Mannes, der genau wusste, wie die nächsten Minuten verlaufen würden.
Tomás betrat das Wohnzimmer.
Er sah zum Sideboard.
Dann auf den Boden.
Dann auf den kleinen Zettel, den ich noch immer in der anderen Hand hielt.
Er blieb stehen.
„Wo ist die Vase?“
Ich deutete vorsichtig nach unten.
„In einem veränderten Zustand.“
Tomás schloss die Augen.
„Bitte sag mir, dass du nicht die runde Vase meinst.“
Ich schwieg.
Er öffnete die Augen wieder.
„Die mit den blauen Linien?“
Ich schwieg weiter.
„Die mit dem goldenen Rand?“
„Der Rand war eigentlich eher eine Naht.“
Sein Kopf drehte sich langsam zu mir.
„Wo ist sie?“
Ich zeigte auf das Sideboard.
Tomás ging in die Hocke und sah darunter.
Eine Weile sagte er gar nichts.
Dann griff er nach einer Scherbe. Danach nach einer zweiten. Schließlich zog er den halben Hals der Vase hervor.
„Nein“, murmelte er.
Seine Stimme klang nicht wütend.
Noch nicht.
„Es war ein Unfall“, sagte ich.
Tomás betrachtete die Bruchkante.
„Sie ist kaputt.“
„Das ist bei zerbrochenen Vasen leider häufig so.“
Er sah zu mir auf.
Sein Blick war noch immer ruhig.
Aber etwas darin hatte sich verändert.
„Hast du dich geschnitten?“
Die Frage überraschte mich.
„Nein.“
„Bist du sicher?“
„Ja.“
Er kontrollierte trotzdem meine Hände.
Er nahm erst die rechte, dann die linke und drehte beide Handflächen nach oben. Seine Daumen strichen kurz über meine Finger.
Erst als er keine Verletzung fand, ließ er mich los.
„Gut“, sagte er.
Dann stand er auf.
Ich atmete vorsichtig aus.
Vielleicht wurde die Sache doch nicht so schlimm.
„Ich kaufe eine neue“, sagte ich schnell. „Eine viel schönere. Eine, die nicht wie eine Bowlingkugel aussieht.“
Tomás erstarrte.
Mateo räusperte sich hinter uns.
Nicht warnend.
Eher wie jemand, der einen sehr vorhersehbaren Unfall beobachtete.
„Wie bitte?“, fragte Tomás.
„Ich sagte, ich kaufe eine neue.“
„Danach.“
„Danach habe ich nichts Wichtiges mehr gesagt.“
„Du hast sie Bowlingkugel genannt.“
„Eine sehr dekorative Bowlingkugel.“
Tomás legte die Scherben auf das Sideboard.
Behutsam.
Fast zärtlich.
Dann drehte er sich zu mir.
„Die Vase war ein Geschenk meiner Mutter.“
Da war sie.
Die Großmutter war mir erspart geblieben.
Dafür bekam ich die Mutter.
„Oh.“
„Sie hat sie uns geschickt, als wir hier eingezogen sind.“
„Der Zettel.“
Ich hielt ihm das gefaltete Papier hin.
Tomás nahm es.
Er las die Worte auf der Vorderseite.
Für unser neues Zuhause. Passt gut darauf auf.
Seine Lippen bewegten sich, ohne dass ein Ton herauskam.
Dann las er den Satz noch einmal.
„Ich habe darauf aufgepasst“, sagte ich leise.
Sein Blick wanderte zu den Scherben.
„Bis heute.“
„Bis vor ungefähr fünf Minuten.“
Er hob beide Hände.
„Warum sagst du so etwas?“
„Was?“
„Warum musst du immer noch einen Satz hinterherschieben?“
„Ich wollte die zeitliche Einordnung präzisieren.“
Tomás begann zu laufen.
Nicht weg.
Im Kreis.
Da war es.
Der Argentinier verliert langsam die Geduld
Tomás ging vom Sideboard zum Fenster.
Vom Fenster zum Sofa.
Vom Sofa zurück zum Sideboard.
Seine Hände bewegten sich beim Sprechen immer schneller.
„Ein Unfall“, sagte er. „Gut. Unfälle passieren. Jeder stößt einmal gegen etwas. Jeder lässt einmal etwas fallen.“
„Genau.“
Er hob einen Finger.
„Aber dann sagt man Bescheid.“
„Das hatte ich vor.“
„Wann?“
„Bald.“
„Was bedeutet bald?“
„Bevor ihr es selbst bemerkt.“
Tomás deutete auf die Scherben unter dem Sideboard.
„Du hast sie daruntergeschoben!“
„Nur die großen.“
„Ach, nur die großen!“
Seine Stimme wurde lauter.
„Die kleinen wolltest du liegen lassen, damit wir hineintreten?“
„Nein! Die wollte ich noch wegfegen.“
„Wann? Auch bald?“
„Vermutlich.“
Tomás fuhr sich mit beiden Händen durch die Haare.
Dann begann das Spanisch.
Schnell.
Fließend.
Ein ganzer Strom von Worten, von denen ich nur einzelne verstand. Verantwortung. Respekt. Erwachsene Frau. Unmöglich. Immer dasselbe.
Zwischendurch fiel mein Name.
Mehrmals.
Nie klang er besonders freundlich.
Mateo lehnte noch immer im Türrahmen.
„Möchtest du etwas beitragen?“, fragte ich ihn.
„Nein.“
„Du könntest ihn beruhigen.“
„Warum sollte ich?“
„Weil wir Freunde sind.“
„Ach, ihr regelt das schon...“
Dann verstummte Tomás abrupt.
Die Stille, die folgte, fühlte sich gefährlicher an als sein Vortrag.
Tomás sah mich an.
Lange.
Seine Brust hob und senkte sich. Seine Hände lagen an seinen Hüften. Der erste Ausbruch war vorbei.
Jetzt begann der zweite Teil.
Der Teil, in dem er eine Entscheidung traf.
„Hol den Handfeger“, sagte er.
Ich ging in die Küche.
Als ich zurückkam, kniete Tomás vor dem Sideboard. Er sammelte die Scherben einzeln auf und legte sie auf das Geschirrtuch.
Ich wollte helfen.
„Nicht mit den Händen“, sagte er sofort.
„Ich bin vorsichtig.“
„Du warst bereits vorsichtig. Das Ergebnis liegt vor mir.“
Ich nahm den Handfeger.
Gemeinsam beseitigten wir die Scherben. Tomás leuchtete mit seinem Handy über den Boden, schob das Sideboard ein Stück vor und kontrollierte jede Ritze.
Er fand noch drei kleine Splitter.
Bei jedem sah er mich kurz an.
Ich sagte nichts mehr.
Zum ersten Mal an diesem Abend traf ich eine vernünftige Entscheidung.
Als der Boden sauber war, band Tomás das Geschirrtuch vorsichtig zusammen. Er legte es auf den Tisch.
Dann deutete er in den Flur.
„In mein Zimmer.“
Mein Magen zog sich zusammen.
„Warum?“
„Weil Mateo hier arbeiten möchte.“
Mateo hob eine Augenbraue.
„Möchte ich das?“
Tomás sah ihn an.
„Ab jetzt.“
„Verstanden.“
Verräter.
Im Schlafzimmer übers Knie gelegt
Ich folgte Tomás in sein Zimmer.
Der Bildschirm seines Computers zeigte noch das pausierte Spiel. Auf dem Boden lag ein Controller. Vermutlich hatte er ihn fallen lassen, als ich geklopft hatte.
Tomás schloss die Tür.
Nicht laut.
Das wäre leichter gewesen.
Stattdessen drückte er sie ruhig ins Schloss.
Dann nahm er sein Headset ab und legte es auf den Schreibtisch.
Ich blieb mitten im Zimmer stehen.
„Ich habe mich doch entschuldigt.“
„Nein.“
„Natürlich habe ich das.“
„Du hast erklärt, dass es ein Unfall war. Du hast gesagt, dass du eine neue Vase kaufst. Du hast die alte Vase beleidigt.“
„Das war nicht als Beleidigung gemeint.“
Tomás drehte sich zu mir.
„Hast du dich entschuldigt?“
Ich dachte nach.
„Nicht direkt.“
„Also nein.“
Er setzte sich auf die Kante seines Bettes.
Das Bett gab unter seinem Gewicht leicht nach.
Ich kannte diesen Blick.
Tomás konnte chaotisch sein. Laut. Impulsiv. Er verlegte täglich sein Handy und fand es meistens in seiner eigenen Hand.
Aber wenn er sich auf etwas festgelegt hatte, wurde er plötzlich erschreckend konsequent.
Er klopfte auf seinen rechten Oberschenkel.
„Komm her.“
„Wir könnten erst noch einmal über die Vase reden.“
„Wir haben lange genug geredet.“
„Du hast geredet. Ich habe hauptsächlich zugehört.“
„Du hast hauptsächlich freche Kommentare gemacht.“
„Das ist eine Form des Zuhörens.“
Tomás zeigte vor sich auf den Boden.
„Hierher.“
Ich trat langsam vor ihn.
Seine Knie berührten beinahe meine Beine.
„Vierundzwanzig Jahre“, sagte er.
„Ich weiß, wie alt ich bin.“
Seine Augen wurden schmal.
„Du möchtest den Verlauf wirklich beeinflussen, oder?“
„Ich versuche nur, die Fakten korrekt zu halten.“
„Dann hier ein Fakt: Du hast etwas Wichtiges kaputtgemacht, es versteckt und uns angelogen.“
„Ich habe nur Mateo angelogen.“
„Das macht es nicht besser.“
Er griff nach meiner Taille.
Ich wich einen halben Schritt zurück.
Nicht weit.
Nur weit genug, dass seine Hände ins Leere fassten.
Tomás blickte auf den Abstand zwischen uns.
Dann zu mir.
„Komm zurück.“
„Ich stehe doch hier.“
„Du standest näher.“
„Der Boden ist uneben.“
„Unser Boden ist nicht uneben.“
„Vielleicht minimal.“
Er stand auf.
Sofort wich ich noch einen Schritt zurück.
Tomás folgte mir.
Ich wich wieder aus.
Er folgte erneut.
So bewegten wir uns langsam um das Bett herum.
„Das ist lächerlich“, sagte er.
„Da stimme ich dir zu.“
„Ich meine dich.“
„Oh.“
Ich erreichte die Wand.
Tomás stellte sich vor mich.
„Genug.“
Seine Hände legten sich fest an meine Hüften.
Diesmal ließ er mich nicht ausweichen.
„Du machst es dir jedes Mal schwerer, wenn du noch einen Satz sagst.“
Ich presste die Lippen zusammen.
„Gut“, sagte er. „Endlich.“
Jeans wird vor dem Spanking heruntergezogen
Tomás fasste nach dem Knopf meiner Jeans.
Das leise Klicken wirkte im stillen Zimmer ungewöhnlich laut.
„Tomás.“
„Kein weiterer Satz.“
„Aber—“
„Du hast dich entschieden.“
Wieder dieser Satz.
Ich würde in Zukunft vorsichtiger mit Entscheidungen sein.
Er zog den Reißverschluss hinunter. Danach schob er beide Hände seitlich in den Bund und zog die Jeans über meine Hüften.
Der enge Stoff wehrte sich.
Tomás nicht.
Er zog fester, bis die Hose über meinen Po rutschte und sich um meine Oberschenkel legte.
„Das ist unnötig“, murmelte ich.
„Du verstehst offenbar noch immer nicht, wann du schweigen solltest.“
„Ich verstehe es. Ich halte mich nur nicht daran.“
„Das ist mir aufgefallen.“
Er schob die Jeans weiter hinunter.
Bis zu meinen Knien.
Dann setzte er sich erneut auf die Bettkante.
Ich stand vor ihm, die Hose um die Beine und den dünnen Stoff meines Höschen deutlich sichtbar.
Die Hitze stieg mir ins Gesicht.
Tomás betrachtete mich kurz.
Nicht gierig.
Nicht spöttisch.
Eher mit dem ernsten Blick eines Mannes, der überprüfte, ob ich endlich begriffen hatte, wie ungünstig meine Lage geworden war.
„Dreh dich um“, sagte er.
Ich gehorchte.
Seine Hand legte sich an meine Seite.
Die andere fasste nach meinem Unterarm.
„Warte.“
Er wartete nicht.
Mit einer schnellen, entschlossenen Bewegung zog er mich über seine Oberschenkel.
Ich landete mit dem Bauch auf seinem Schoß.
Meine Hände berührten die Matratze. Meine Füße standen noch auf dem Boden, aber durch die Jeans um meine Knie konnte ich die Beine kaum bewegen.
Tomás rückte mich zurecht.
Etwas weiter nach vorne.
Dann legte er den linken Arm um meine Taille.
Seine rechte Hand ruhte auf meinem Po.
„Du bist anders als Mateo“, sagte ich.
„Das hoffe ich.“
„Er hätte vorher eine vollständige Analyse meines Fehlverhaltens verlangt.“
„Ich habe dich zwanzig Minuten analysiert.“
„Stimmt.“
Seine Hand hob sich.
„Und du redest immer noch.“
Po erst über dem Höschen versohlt
Der erste Schlag traf meine rechte Pobacke.
Ich zuckte zusammen.
„Au!“
„Das war noch nicht fest.“
„Das sagen Männer immer.“
Der zweite Klaps traf links.
Deutlich kräftiger.
„Und das?“
„Fester.“
„Gut.“
Seine Hand begann abwechselnd auf meinen Po zu klatschen.
Anders als Mateo hätte er vermutlich keinen gleichmäßigen Rhythmus gefunden, selbst wenn sein Leben davon abgehangen hätte.
Manche Schläge kamen schnell hintereinander. Danach entstand eine kurze Pause. Gerade wenn ich glaubte, er wäre fertig, landete seine Hand wieder auf meiner Kehrseite.
Unberechenbar.
Genau wie Tomás.
Ich spannte bei jeder Pause den Körper an.
Dann wartete ich.
Und wartete.
Klatsch.
„Das ist gemein!“
„Die Vase verstecken war gemein.“
Klatsch.
„Sie hatte keine Gefühle.“
„Ich schon.“
Das brachte mich zum Schweigen.
Nur kurz.
„Es tut mir leid.“
Seine Hand hielt inne.
„Was?“
„Es tut mir leid.“
„Wofür?“
„Für die Vase.“
Er wartete.
Ich seufzte.
„Und dafür, dass ich sie verstecken wollte.“
„Weiter.“
„Und dass ich so getan habe, als wäre nichts passiert.“
„Weiter.“
„Was noch?“
Seine Hand landete fest auf meinem Hintern.
„Au! Schon gut! Für die Bowlingkugel.“
„Du entschuldigst dich nicht bei der Bowlingkugel.“
„Für die Beleidigung der Vase.“
„Besser.“
Seine Hand klatschte weiter auf meinen Po. Der dünne Stoff fing einen Teil der Schärfe ab, aber nicht die Wärme.
Mein Hintern begann zu kribbeln.
Kurz darauf wurde aus dem Kribbeln ein deutliches Brennen.
Ich rutschte auf seinem Schoß hin und her.
„Bleib liegen.“
„Du triffst immer dieselbe Stelle.“
„Dann beweg dich nicht ständig dorthin.“
„Ich bewege mich von deiner Hand weg.“
„Nicht besonders erfolgreich.“
Er legte seine Hand flach auf meinen Po.
Für einen Augenblick geschah nichts.
Ich atmete durch.
Vielleicht war es vorbei.
Dann fasste Tomás nach dem Bündchen meines Höschen.
Höschen wird bis zu den Knien gezogen
Meine Finger krallten sich in die Bettdecke.
„Tomás.“
„Was?“
„Das reicht.“
„Nein.“
„Mein Po brennt schon.“
„Dann funktioniert es.“
Er zog das Höschen langsam nach unten.
Der Stoff glitt über meine warmen Pobacken. Für einen Moment blieb er an der Rundung hängen.
Dann gab er nach.
Kühle Luft strich über meine nackte Haut.
Ich verbarg mein Gesicht zwischen den Armen.
Tomás schob das Höschen bis zu meinen Knien. Dort traf es auf die Jeans und blieb liegen.
Mein Unterkörper war nun vollständig entblößt.
„Das ist so peinlich“, murmelte ich in die Bettdecke.
„Du hättest die Scherben nicht verstecken müssen.“
„Das hilft mir gerade nicht.“
„Es soll dir später helfen.“
Seine Hand strich über meinen nackten Po.
Langsam.
Die Finger glitten über die erhitzte Haut und prüften offenbar, welche Stellen bereits besonders empfindlich waren.
Ich zuckte unter seiner Berührung zusammen.
„Du musst nicht so gründlich suchen.“
„Ich suche nicht.“
„Was machst du dann?“
„Ich entscheide, wo es weitergeht.“
Das klang nicht beruhigend.
Er tätschelte erst die rechte, dann die linke Pobacke.
Zwei leichte Klapse.
Beinahe harmlos.
Dann hob er den Arm höher.
Nackten Po mit der Hand versohlt
Seine Hand klatschte auf meinen blanken Hintern.
Der Schmerz war sofort schärfer als vorher.
Ich schnellte nach vorne.
Tomás zog mich an der Taille zurück.
„Autsch!“
„Bleib liegen.“
Der nächste Hieb traf die andere Seite.
Meine Füße hoben sich vom Boden. Wegen der Kleidung um meine Knie konnte ich kaum strampeln. Ich schaffte nur kurze, hilflose Bewegungen.
Tomás’ Hand landete erneut.
Schnell.
Fest.
Dann wieder eine Pause.
Ich hielt die Luft an.
„Kommt noch einer?“, fragte ich.
Klatsch.
„Das beantwortet die Frage.“
Er begann erneut, meinen nackten Po zu versohlen. Die Schläge wechselten zwischen rechts und links, trafen manchmal beide Pobacken gleichzeitig und landeten gelegentlich knapp unterhalb der Rundung.
Die Hitze breitete sich über meine gesamte Kehrseite aus.
Ich presste die Lippen zusammen.
Das hielt ungefähr drei Hiebe.
„Tomás!“
„Was ist?“
„Es tut weh.“
„Das weiß ich.“
„Du könntest deswegen aufhören.“
„Könnte ich.“
Seine Hand klatschte erneut auf meinen nackten Hintern.
„Tue ich aber nicht.“
„Du bist schrecklich.“
„Und du hast die Vase meiner Mutter unter ein Möbelstück getreten.“
„Nur die Scherben!“
Tomás hielt inne.
Ich schloss die Augen.
Wieder ein falscher Satz.
„Nur die Scherben“, wiederholte er.
„Das klang schlimmer, als ich es meinte.“
„Es klang genau so schlimm, wie es war.“
Die nächste Serie traf mich fester.
Ich quietschte, wand mich über seinen Oberschenkeln und versuchte, meinen Po aus seiner Reichweite zu drehen.
Sein Arm um meine Taille wurde enger.
Nicht schmerzhaft.
Aber unerbittlich.
„Hör auf, dich zu winden.“
„Dann hör auf, mich zu versohlen.“
„So funktioniert das nicht.“
„Man könnte es ausprobieren.“
Seine Hand klatschte auf meine rechte Pobacke.
Dann auf die linke.
Noch einmal rechts.
Ich vergrub das Gesicht in der Decke.
Das Brennen wurde stärker. Meine Haut fühlte sich heiß und empfindlich an. Jeder weitere Klaps schien direkt in die vorherigen Treffer zu fallen.
„Es tut mir wirklich leid!“, rief ich.
Tomás hielt inne.
Seine Hand blieb auf meiner nackten Kehrseite liegen.
„Sag es noch einmal.“
Ich hob den Kopf ein wenig.
„Es tut mir leid, dass ich die Vase zerbrochen habe.“
Seine Finger strichen langsam über meine Haut.
„Weiter.“
„Es tut mir leid, dass ich die Scherben verstecken wollte.“
„Weiter.“
„Und dass ich gelogen habe.“
„Weiter.“
Ich drehte den Kopf und sah über meine Schulter zu ihm.
„Und dass ich deine Vase Bowlingkugel genannt habe.“
Seine Mundwinkel zuckten.
„Die Vase war tatsächlich ein bisschen hässlich.“
Ich starrte ihn an.
„Das ist nicht dein Ernst.“
Er lachte.
Nur kurz.
Aber diesmal war es ein echtes Lachen.
„Meine Mutter liebt sie.“
„Du nicht?“
„Ich habe nie behauptet, dass ich sie schön finde.“
„Du hast mich für eine hässliche Vase übers Knie gelegt!“
Seine Hand landete noch einmal fest auf meinem nackten Po.
Ich kreischte auf.
„Nein“, sagte er. „Ich habe dich übers Knie gelegt, weil du sie verstecken wolltest.“
„Das ist ein wichtiger Unterschied.“
„Sehr wichtig.“
Ein weiterer kräftiger Klaps folgte.
„Und der war wofür?“
„Weil du schon wieder diskutierst.“
„Du stellst Fallen.“
„Du läufst freiwillig hinein.“
Noch einige Schläge landeten auf meiner heißen Kehrseite.
Dann hörte Tomás auf.
Dieses Mal wirklich.
Seine Hand ruhte flach auf meinem Po, während ich schwer atmend über seinen Beinen lag.
Versöhnung nach dem Spanking
Tomás strich langsam über meine erhitzten Pobacken.
Seine Berührungen waren nun sanfter.
Die Finger zeichneten ruhige Linien über meine Haut. Ich zuckte noch bei jeder Bewegung zusammen, aber das Brennen begann allmählich, sich gleichmäßiger zu verteilen.
„Bist du noch sauer?“, fragte ich.
„Ein bisschen.“
„Wegen der Vase?“
„Wegen des Versteckens.“
Ich nickte gegen die Bettdecke.
„Verstehe ich.“
„Gut.“
„Ich kaufe trotzdem eine neue.“
„Das wird schwierig.“
„Warum?“
„Die wurde von einem kleinen Keramikladen in Valencia hergestellt.“
„Ich finde den Laden.“
„Du sprichst kaum Spanisch.“
„Ich kenne wichtige Wörter.“
„Welche?“
„Hola.“
„Hilfreich.“
„Cerveza.“
„Sehr hilfreich.“
„Und… biblioteca.“
Tomás lachte wieder.
„Warum kennst du ausgerechnet biblioteca?“
„Das ist eine lange Geschichte.“
„Die erzählst du mir später.“
Er klopfte leicht auf meine Seite.
„Hoch mit dir.“
Ich stützte mich auf der Matratze ab und schob mich vorsichtig von seinem Schoß. Meine Jeans und mein Höschen lagen noch immer um meine Knie, weshalb ich beinahe das Gleichgewicht verlor.
Tomás fing mich an der Taille auf.
„Vorsicht.“
„Jetzt bist du wieder fürsorglich.“
„Ich war die ganze Zeit fürsorglich.“
Ich sah ihn ungläubig an.
„Du hast mir gerade den nackten Hintern versohlt.“
„Weil du mich dazu gebracht hast.“
„Die Vase hat mich dazu gebracht.“
„Die Vase kann sich nicht verteidigen.“
„Sie ist in mehreren Teilen. Das erschwert die Sache.“
Tomás schüttelte den Kopf.
Trotzdem lächelte er.
Ich zog zuerst mein Höschen wieder hoch. Der Stoff strich über meinen heißen Po, und ich verzog sofort das Gesicht.
Danach folgte die Jeans.
Sie fühlte sich plötzlich mindestens zwei Nummern zu eng an.
„Ich werde morgen nicht sitzen können“, jammerte ich.
„Doch.“
„Woher willst du das wissen?“
„Weil ich nicht annähernd so fest zugeschlagen habe, wie du gerade behauptest.“
„Du warst nicht an meiner Stelle...“
„Auch wieder wahr.“
Ich richtete meine Kleidung und sah ihn an.
Sein Ärger war inzwischen verschwunden.
Fast vollständig.
Ich trat zwischen seine Beine und schlang die Arme um seine Schultern. Tomás zögerte keine Sekunde. Er legte die Hände an meinen Rücken und zog mich näher.
„Es tut mir ehrlich leid“, sagte ich an seinem Hals.
„Ich weiß.“
„Ich hätte sofort zu dir kommen sollen.“
„Ja.“
„Und ich hätte die Scherben nicht verstecken dürfen.“
„Richtig.“
„Und die Vase war keine Bowlingkugel.“
Tomás schwieg.
Ich löste mich ein Stück von ihm.
„Sag es.“
„Sie hatte gewisse Ähnlichkeiten.“
„Danke.“
Er drückte mir einen Kuss auf die Stirn.
„Wir rufen morgen meine Mutter an.“
Ich erstarrte.
„Warum?“
„Damit du ihr erklärst, was passiert ist.“
„Das ist grausam. Kannst du es ihr nicht sagen?“
„Nein.“
„Mateo?“
„Nein.“
„Eine schriftliche Nachricht?“
„Du rufst sie an.“
Ich schloss die Augen.
Plötzlich erschien mir das Spanking wie der leichte Teil meiner Strafe. Oh je.
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