
Ehefrau versohlt Ehemann: Vorlauter Mann übers Knie gelegt
Vorlauter Ehemann reizt seine Ehefrau
Thomas hätte einfach den Mund halten sollen.
Das wusste er später ganz genau. Nur an diesem Abend wusste er es nicht. Oder er wollte es nicht wissen.
Er saß am Küchentisch, die Beine breit, das Hemd über dem Bauch gespannt, und stocherte mit der Gabel in seinem Abendessen herum. Marianne stand am Herd. Sie war eine korpulente Frau Mitte vierzig, mit kräftigen Armen, breiten Hüften und einem Gesicht, das schnell warm wirken konnte, aber an diesem Abend aussah wie eine geschlossene Haustür.
Sie hatte den ganzen Tag gearbeitet, eingekauft, gekocht und nebenbei noch die Wäsche gemacht. Thomas war nach Hause gekommen, hatte die Schuhe in den Flur geworfen, die Fernbedienung gesucht und sofort angefangen zu meckern.
Er meckerte über die Kartoffeln.
Dann über den Salat.
Dann über den Fernseher.
Dann über Marianne.
„Also bisschen mehr Salz hättest du schon nehmen können“, sagte er und verzog den Mund.
Marianne drehte sich langsam um. „Was?“
Thomas hätte den Blick sehen müssen. Diesen Blick kannte er. Aber er redete weiter.
„Ich sag ja nur. Man wird ja wohl noch sagen dürfen, wenn was fad schmeckt.“
Marianne legte den Kochlöffel neben den Herd. Nicht hart. Nicht laut. Gerade das machte es schlimmer.
„Du hast heute aber eine große Klappe.“
Thomas lachte trocken. „Ach komm, jetzt stell dich nicht so an.“
Marianne wischte sich die Hände an der Schürze ab. Sie trug ein einfaches Kleid, darüber die Schürze, die Haare streng zurückgebunden. Sie sah nicht elegant aus. Sie sah nicht fein aus. Sie sah aus wie eine Frau, die zupacken konnte.
„Ich stell mich nicht an“, sagte sie. „Ich hör dir nur schon den ganzen Abend zu. Und langsam reicht’s mir.“
Thomas winkte ab. „Jetzt mach mal halblang.“
Da wurde es still in der Küche.
Marianne sah ihn an. Ihre Augen wurden schmal. Ihr Kinn hob sich ein wenig.
„Was hast du gesagt?“
Thomas schluckte. „Nichts.“
„Doch. Du hast gesagt: mach mal halblang.“
Er rutschte auf dem Stuhl zurück. „War nicht so gemeint.“
„Doch, war es.“ Marianne kam um den Tisch herum. „Du denkst, du kannst hier den großen Mann spielen, weil du ein bisschen laut wirst.“
„Marianne…“
„Nichts Marianne.“ Sie zeigte mit dem Finger auf ihn. „Du bist vorlaut. Du bist undankbar. Und du benimmst dich wie ein Rotzlöffel.“
Thomas wurde rot. „Jetzt übertreibst du aber.“
„Ich übertreibe gleich mal mit was anderem.“
Die Ehefrau hat genug
Thomas stand halb auf. „Was soll das denn heißen?“
Marianne stellte sich vor ihn. Sie war kleiner als er, aber in diesem Moment wirkte sie doppelt so breit. Ihre Stimme war nicht fein, nicht gewählt, nicht gebildet. Sie sprach geradeaus, ohne Schmuck, ohne lange Erklärungen.
„Das heißt, du kriegst jetzt den Hintern voll.“
Thomas blinzelte. „Wie bitte?“
„Du hast mich verstanden.“
„Ich bin dein Mann.“
„Eben.“ Marianne packte ihn am Ohrläppchen und zog ihn vom Stuhl hoch. „Und genau deshalb darfst du dir nicht einbilden, du kannst mich hier anmotzen wie einen Dienstboten.“
„Au, lass los!“
„Dann lauf.“
Sie zog ihn aus der Küche ins Wohnzimmer. Thomas stolperte hinter ihr her. Er wollte sich beschweren, aber irgendetwas an Mariannes Gang sagte ihm, dass jedes weitere Wort die Sache schlimmer machen würde.
Im Wohnzimmer blieb sie vor dem Sofa stehen.
„Hose runter.“
Thomas starrte sie an. „Das ist nicht dein Ernst.“
„Doch.“
„Marianne, ich bitte dich.“
„Jetzt kannst du plötzlich bitten.“
Er sah zur Tür, zum Fenster, zum Fernseher. Alles ganz normal. Seine Zeitung lag auf dem Tisch. Die Sofakissen waren ordentlich aufgeschüttelt. Nichts an diesem Raum passte dazu, dass seine Ehefrau ihn gleich übers Knie legen wollte.
„Ich mach mich doch nicht nackig wie ein kleiner Junge“, sagte er.
Marianne trat näher an ihn heran.
„Noch ein Satz in der Richtung, und ich nehm gleich den Teppichklopfer zuerst.“
Das wirkte.
Thomas griff an seinen Gürtel. Seine Finger waren ungeschickt. Die Schnalle klirrte. Der Knopf sprang auf, der Reißverschluss ging nach unten. Marianne wartete nicht geduldig. Sie griff selbst zu, packte den Bund seiner Hose und zog sie ihm mit einem Ruck bis zu den Oberschenkeln.
„Marianne!“
„Still.“
Er stand im Hemd und in Unterhose vor ihr, die Hose um die Beine. Sein Gesicht war dunkelrot.
Marianne setzte sich breit auf das Sofa, klopfte auf ihre Oberschenkel und sah ihn an.
„Runter mit dir.“
Thomas machte keinen Schritt.
„Ich zähl nicht“, sagte sie. „Ich sag’s einmal. Über mein Knie.“
Vorlauter Mann übers Knie gelegt
Thomas beugte sich steif vor.
Marianne half nach. Ihre kräftigen Hände packten ihn an der Taille und zogen ihn quer über ihren Schoß. Er landete mit dem Bauch auf ihren Oberschenkeln, die Hände auf dem Teppich, die Beine halb gefangen in der heruntergezogenen Hose.
Die Position traf ihn härter als erwartet.
Er war erwachsen. Ehemann. Hausbesitzer. Ein Mann, der Rechnungen bezahlte, Auto fuhr und im Baumarkt den Ton angab. Und jetzt lag er mit heruntergelassener Hose über den Knien seiner Frau.
Marianne legte eine schwere Hand auf seinen Hintern.
„So“, sagte sie. „Jetzt hörst du mal zu.“
Thomas räusperte sich. „Marianne, das ist lächerlich.“
Ihre Hand hob sich.
Der erste Klaps traf ihn mitten auf die rechte Pobacke.
Es klatschte laut.
Thomas zuckte zusammen. „Au!“
„Lächerlich, ja?“
Der zweite Klaps kam links. Dann wieder rechts. Marianne schlug nicht verspielt. Sie schlug mit der ruhigen Kraft einer Frau, die Pfannen schrubbte, Einkaufstaschen schleppte und keinen Nerv mehr für freche Sprüche hatte.
„Das ist dafür, dass du reinkommst und gleich meckerst.“
Klatsch.
„Das ist dafür, dass du dein Zeug überall liegen lässt.“
Klatsch.
„Das ist dafür, dass du am Tisch sitzt wie ein Pascha.“
Klatsch.
Thomas presste die Lippen zusammen. Zuerst wollte er sich nichts anmerken lassen. Das hielt nicht lange.
„Aua, verdammt!“
„Fluchen kannst du dir sparen.“
Ihre Hand landete wieder. Der Stoff seiner Unterhose dämpfte kaum etwas. Sein Po wurde schnell warm, dann heiß. Marianne traf immer abwechselnd rechts und links, manchmal auch tiefer, dort, wo es besonders zwickte.
„Du redest den ganzen Abend groß“, sagte sie. „Jetzt liegst du da und quietschst.“
„Ich quietsche nicht!“
Marianne hielt inne.
„Was war das?“
Thomas erstarrte. „Nichts.“
„Schon wieder frech.“
Sie packte den Bund seiner Unterhose.
„Dann machen wir das richtig.“
Der Mann bekommt den nackten Po versohlt
Thomas riss den Kopf hoch. „Nein, Marianne, bitte nicht.“
„Doch.“
Sie zog ihm die Unterhose herunter. Der Stoff rutschte über seine Pobacken und blieb bei der Hose an den Oberschenkeln hängen.
Jetzt lag er mit nacktem Hintern über ihrem Knie.
Die Scham traf ihn heiß und hart. Sein Gesicht brannte. Er starrte auf den Teppich, auf die Kante des Couchtischs, auf seine eigenen Hände, die sich hilflos spreizten.
Marianne betrachtete seinen entblößten Po ohne jede Nachsicht.
„Sieh einer an“, sagte sie. „Der große Herr ist ganz still geworden.“
„Bitte“, murmelte Thomas.
„Bitte was?“
„Bitte nicht so fest.“
„Das hättest du dir überlegen sollen, bevor du den Mund aufgerissen hast.“
Ihre Hand kam wieder herunter.
Auf nackter Haut war es schlimmer. Viel schlimmer. Das Klatschen war schärfer, der Schmerz direkter. Thomas machte einen Satz nach vorn, aber Marianne hielt ihn fest.
„Hiergeblieben.“
Sie versohlte ihn weiter. Seine Pobacken röteten sich schnell. Erst leicht, dann deutlich. Er wand sich auf ihrem Schoß, doch ihre kräftige linke Hand drückte ihn an Ort und Stelle.
„Aua! Marianne!“
„Ja, ja. Jetzt kennst du meinen Namen wieder.“
Klatsch.
„Vorhin war ich nur die, die dir das Essen nicht salzig genug macht.“
Klatsch.
„Die, die deine Socken wegräumt.“
Klatsch.
„Die, die sich dein Gemecker anhören darf.“
Thomas stöhnte und krallte die Finger in den Teppich.
„Es tut mir leid.“
„Noch nicht genug.“
Sie schlug weiter. Ihre Hand wurde warm, sein Po noch wärmer. Er strampelte mit den Beinen, aber die Hose hielt ihn klein. Genau das machte es noch beschämender.
„Ich rede nicht mehr so“, sagte er hastig.
„Das will ich hoffen.“
„Ich helfe mehr im Haushalt.“
„Wirst du.“
„Ich meckere nicht mehr übers Essen.“
„Wirst du auch nicht.“
Marianne hielt inne. Thomas atmete auf.
Zu früh.
Sie griff neben sich auf den Couchtisch. Dort lag der Kochlöffel, den sie aus der Küche mitgenommen hatte.
Thomas sah ihn aus dem Augenwinkel.
„Nein“, sagte er sofort. „Nicht das Ding.“
Marianne klopfte sich den Kochlöffel in die Handfläche.
„Doch. Genau das Ding.“
Mit dem Kochlöffel über dem Knie
Der erste Schlag mit dem Kochlöffel traf seine rechte Pobacke.
Thomas stieß ein heiseres „Au!“ aus und versuchte sich aufzurichten. Marianne zog ihn sofort zurück.
„Runter.“
„Das tut höllisch weh!“
„Gut.“
Der nächste Schlag kam links. Der Holzlöffel klatschte hart auf die nackte Haut. Es war kein breiter, warmer Schmerz wie bei der Hand. Es war scharf. Punktgenau. Gemein.
Marianne machte keine großen Reden mehr. Sie arbeitete ihn durch, wie sie es später selbst nennen würde. Rechts, links, rechts, links. Nicht schnell, aber unbarmherzig gleichmäßig.
Thomas’ Stolz bröckelte.
Er war eben noch der Mann gewesen, der am Tisch große Sprüche gemacht hatte. Jetzt lag er über dem Schoß seiner korpulenten Ehefrau und bekam mit einem Kochlöffel den nackten Hintern versohlt.
„Bitte, Marianne, ich hab’s kapiert.“
„Noch nicht.“
„Doch!“
Der Kochlöffel landete wieder.
„Du sagst mir nicht, wann du was kapiert hast.“
„Aua!“
„Ich sag dir das.“
Sie gab ihm weitere feste Hiebe. Sein Po war inzwischen tiefrot. An manchen Stellen zeichneten sich dunklere ovale Flecken ab. Thomas wimmerte. Erst leise, dann offen.
Marianne kannte keine falsche Milde. Wenn sie etwas anfing, brachte sie es zu Ende.
„Was bist du gewesen?“, fragte sie.
Thomas schluckte. „Vorlaut.“
„Und?“
„Und undankbar.“
„Und?“
Er zögerte.
Der Kochlöffel hob sich.
„Ein Rotzlöffel“, sagte er schnell.
„Genau.“
Der Löffel traf trotzdem noch einmal.
„Au! Warum denn jetzt noch?“
„Weil du’s endlich richtig gesagt hast.“
Thomas kniff die Augen zusammen. Seine Stimme wurde brüchig.
„Bitte, Marianne. Ich benehme mich.“
Sie legte den Kochlöffel zur Seite und strich mit der Hand über seinen brennenden Po. Thomas zuckte bei der Berührung zusammen.
„Das will ich auch hoffen“, sagte sie. „Aber fertig sind wir noch nicht.“
Thomas drehte entsetzt den Kopf.
„Noch nicht?“
Marianne packte ihn am Arm und zog ihn von ihrem Schoß.
„Rüber zum Sofa.“
Über das Sofa gebeugt
Thomas stand wackelig auf. Die Hose und Unterhose hingen noch immer um seine Oberschenkel. Er wollte sie hochziehen, aber Marianne schlug seine Hände weg.
„So bleibt das.“
„Marianne…“
„Rüber.“
Er humpelte zum Sofa. Jeder Schritt rieb den Stoff unangenehm an seinen Beinen. Sein Po brannte und pochte. Er fühlte sich nackt, obwohl er noch Hemd und Socken trug.
„Beug dich drüber“, sagte Marianne.
Thomas legte die Hände auf die Sofalehne. „Muss das sein?“
„Ja.“
„Ich hab doch schon genug bekommen.“
Marianne schnaubte. „Du meinst immer, du bestimmst, was genug ist. Genau das ist dein Problem.“
Sie drückte ihn zwischen die Schulterblätter nach vorn. Thomas beugte sich über die Sofalehne. Sein Bauch lag auf dem Polster, sein nackter roter Hintern ragte nach hinten.
Marianne ging zum Schrank neben der Tür. Dort hing der Teppichklopfer. Ein altes Ding aus geflochtenem Rohr, das sie sonst nur selten benutzte.
Als Thomas das leise Rasseln hörte, drehte er den Kopf.
„Nein. Nicht damit.“
Marianne trat hinter ihn. „Doch.“
„Das ist übertrieben.“
„Du bist übertrieben.“
Sie stellte sich breitbeinig hinter ihn. Der Teppichklopfer lag in ihrer Hand, als hätte er schon immer dorthin gehört.
Thomas spürte kühle Luft auf seiner erhitzten Haut. Er hörte sein eigenes Atmen. Dann hörte er, wie Marianne ausholte.
Der erste Schlag mit dem Teppichklopfer traf beide Pobacken zugleich.
Thomas schrie auf.
Der Schmerz war flächig, bissig und tief. Ganz anders als Hand und Kochlöffel. Der Teppichklopfer brannte wie Feuer.
„Marianne!“
„Halt dich fest.“
Der zweite Schlag kam sofort danach. Das geflochtene Rohr klatschte auf seine rote Haut. Thomas krümmte sich über der Sofalehne, aber Marianne ließ ihm keinen Ausweg.
„Das ist für jedes freche Maul heute Abend.“
Klatsch.
„Für jedes Gemecker.“
Klatsch.
„Für jeden faulen Spruch.“
Klatsch.
Thomas hielt sich mit beiden Händen am Sofa fest. Seine Knie wurden weich. Die Hose um seine Beine verhinderte jede Flucht. Sein Po brannte so stark, dass er kaum noch unterscheiden konnte, wo der letzte Schlag aufgehört und der nächste begonnen hatte.
Der Teppichklopfer lässt keine Ausrede übrig
Marianne hatte kein Mitleid in der Stimme.
„Du wirst morgen den Müll rausbringen.“
Klatsch.
„Ja!“
„Du wirst deine Wäsche selber in den Korb tun.“
Klatsch.
„Ja!“
„Du wirst danke sagen, wenn Essen auf dem Tisch steht.“
Klatsch.
„Ja, Marianne!“
„Und wenn dir was nicht passt, dann sagst du es ordentlich.“
Klatsch.
Thomas keuchte. „Ja! Ich schwöre!“
„Schwören kannst du viel.“
Der Teppichklopfer traf erneut. Nicht hastig. Marianne nahm sich Zeit. Gerade diese Ruhe machte es schlimmer. Sie hatte keine Eile, keine Unsicherheit, kein Zögern. Sie war geradeheraus und hart wie ein Brett.
Thomas’ Vorlautheit war verschwunden. Vollständig. Er war nur noch ein Mann, der über dem Sofa hing und um Gnade bat.
„Bitte“, sagte er mit heiserer Stimme. „Ich hab verstanden, wer hier gerade das Sagen hat.“
Marianne hielt inne.
„Ach. Jetzt auf einmal.“
„Ja.“
„Sag’s richtig.“
Thomas atmete zittrig.
„Du hast das Sagen.“
„Heute Abend?“
Er schluckte. „Nicht nur heute Abend.“
Marianne ließ den Teppichklopfer gegen ihre Handfläche tippen.
„Und warum?“
Thomas schloss die Augen. „Weil ich mich benommen habe wie ein Idiot.“
„Wie ein vorlauter Idiot.“
„Wie ein vorlauter Idiot.“
Sie schwieg einen Moment.
Dann gab sie ihm die letzten Schläge. Fest. Deutlich. Ohne Nachsicht. Thomas zappelte, stöhnte, wimmerte und hielt sich am Sofa fest, bis der Teppichklopfer endlich sank.
Marianne trat einen Schritt zurück.
„So.“
Das Wort fiel schwer und endgültig in den Raum.
Nach der strengen Strafe der Ehefrau
Thomas blieb über das Sofa gebeugt.
Sein Po brannte erbarmungslos. Die Haut fühlte sich gespannt an, heiß und empfindlich. Er wagte kaum, sich zu bewegen.
Marianne stellte den Teppichklopfer an die Wand. Dann kam sie zurück und legte ihre Hand auf seinen Rücken.
Nicht weich. Nicht liebevoll übertrieben. Einfach ruhig.
„Aufstehen.“
Thomas richtete sich langsam auf. Er sah sie nicht sofort an. Erst zog er vorsichtig die Unterhose hoch, dann die Hose. Als der Stoff über seinen Po glitt, verzog er das Gesicht.
Marianne verschränkte die Arme.
„Guck mich an.“
Er tat es.
Sie stand vor ihm, breit, streng, mit geröteten Wangen und dieser einfachen, direkten Art, die keine schönen Worte brauchte.
„Was sagst du?“
Thomas schluckte. „Es tut mir leid.“
„Wofür?“
„Für mein Gemecker. Für die Sprüche. Dafür, dass ich dich nicht respektiert habe.“
Marianne nickte knapp. „Gut.“
Er rieb sich vorsichtig über den Hintern und bereute es sofort.
„Und jetzt?“, fragte sie.
Thomas sah sie unsicher an.
„Jetzt räumst du den Tisch ab. Dann spülst du. Dann bringst du den Müll runter. Und morgen saugst du das Wohnzimmer.“
Er wollte automatisch etwas erwidern. Man sah es ihm an. Der Mund öffnete sich schon.
Marianne hob nur eine Augenbraue.
Thomas schloss den Mund wieder.
„Ja, Marianne.“
„Geht doch.“
Sie ging zurück in die Küche. Thomas folgte ihr, deutlich vorsichtiger als vorher. Am Tisch blieb er stehen und sah auf seinen Teller mit den Kartoffeln, über die er sich beschwert hatte.
Er nahm den Teller in die Hand.
„Marianne?“
„Was?“
„Das Essen war gut.“
Sie drehte sich nicht um. „Weiß ich.“
Thomas trug die Teller zur Spüle. Er bewegte sich steif, setzte sich nicht mehr hin und sagte kein überflüssiges Wort.
Als er später den Müll nach unten brachte, brannte sein Hintern bei jeder Treppenstufe. Bei jeder Stufe dachte er an ihre Hand. An den Kochlöffel. An den Teppichklopfer. Und daran, wie schnell seine große Klappe verschwunden war, als Marianne ernst gemacht hatte.
Oben in der Wohnung wartete sie bereits mit verschränkten Armen.
„Schuhe ordentlich hinstellen“, sagte sie.
Thomas tat es sofort.
„Jacke aufhängen.“
Auch das tat er.
Marianne musterte ihn. Dann nickte sie zufrieden.
„Na also. Geht doch, wenn man dich richtig anpackt.“
Thomas sagte nichts.
Zum ersten Mal an diesem Abend war das klug.
