
Viktorianisches Spanking im Herrenhaus: Gouvernante versohlt adelige junge Frau
Ungehorsam im Salon des Herrenhauses
Ashcombe Hall lag an diesem Nachmittag unter einem grauen Himmel. Regen rann an den hohen Fenstern hinab, und im Kamin des Salons knackte ein Feuer, das mehr Anstand als Wärme spendete.
Lady Eveline Ashford, zweiundzwanzig Jahre alt, stand am Pianoforte und blätterte achtlos in den Noten. Ihr helles Kleid aus schwerer Seide raschelte bei jeder Bewegung. Sie trug das Kinn hoch, wie es einer Tochter aus gutem Hause zukam. Doch ihr Blick verriet Trotz.
Miss Beatrice Vale, vierunddreißig Jahre alt, ihre Gouvernante und Gesellschafterin, saß aufrecht am kleinen Tisch neben dem Fenster. Ihr dunkles Kleid war schlicht, ihr Haar streng im Nacken gebunden. Sie wirkte nicht wie eine Dienerin, aber auch nicht wie eine Dame des Hauses. Sie gehörte zu jener besonderen Klasse von Frauen, die in vornehmen Häusern zugleich übersehen und gefürchtet wurden.
„Lady Eveline“, sagte sie ruhig, „Sie werden die Sonate noch einmal beginnen. Diesmal ohne Grimasse und ohne absichtliches Stolpern über jede zweite Zeile.“
Eveline schlug das Notenheft zu.
„Ich werde gar nichts beginnen, Miss Vale.“
Die Gouvernante hob nur langsam den Blick. „Wie bitte?“
„Sie haben mich verstanden.“ Eveline drehte sich um. „Ich bin keine kleine Schülerin mehr, die man mit Tonleitern und französischen Verben quält. Ich werde in der nächsten Saison vorgestellt. Es ist lächerlich, dass Sie mich noch immer herumkommandieren.“
Im Raum wurde es still. Selbst das Feuer schien für einen Augenblick leiser zu brennen.
Miss Vale legte die Hände ineinander. „Ihre Volljährigkeit schützt Sie nicht vor schlechtem Benehmen.“
„Mein Rang aber vielleicht vor Ihrer Anmaßung.“
Das war ein Fehler. Eveline wusste es, kaum dass sie es ausgesprochen hatte. Doch ihr Stolz hielt sie aufrecht. Sie sah, wie sich Miss Vales Mund schmaler zog.
Die Gouvernante erhob sich. Kein hastiger Schritt, kein sichtbarer Zorn. Gerade diese Ruhe machte sie furchteinflößend.
„Sie werden sich entschuldigen“, sagte Miss Vale.
Eveline schluckte. „Ich denke nicht daran.“
„Dann werden wir diese Angelegenheit im Schulzimmer klären.“
Die strenge Gouvernante im Schulzimmer
Das Schulzimmer lag im Ostflügel. Dort roch es nach Bohnerwachs, Tinte, Papier und dem schwachen Lavendelduft, den Miss Vale stets mit sich trug. An der Wand hingen Landkarten, ein Globus stand neben dem Pult, und in der Ecke lehnte ein schmales Bündel sorgfältig geschnittener Birkenruten.
Eveline sah es sofort.
Ihr Herz machte einen unruhigen Sprung.
„Miss Vale“, sagte sie, nun weniger sicher, „Sie können nicht ernstlich beabsichtigen—“
„Ich beabsichtige genau das, was Ihre Mutter mir ausdrücklich aufgetragen hat, solange Sie unter meiner Aufsicht stehen: Sie zu einer Dame von Haltung zu formen.“
„Mit einer Rute? Wie ordinär.“
Miss Vale schloss die Tür. Der Riegel glitt leise vor.
„Ordinär ist nicht die Strafe, Lady Eveline. Ordinär ist Ihre Zunge.“
Eveline errötete. „Sie vergessen, mit wem Sie sprechen.“
„Nein.“ Miss Vale trat näher. „Zum ersten Mal heute vergesse ich es gerade nicht.“
Dieser Satz traf härter als ein Schrei. Eveline wich einen Schritt zurück, bis ihre Röcke gegen den Schultisch strichen. Miss Vale stand vor ihr, aufrecht und streng, und sah sie an, als könne sie jeden ungezogenen Gedanken aus ihrem Gesicht lesen.
„Heben Sie Ihre Röcke.“
Eveline starrte sie an. „Nein.“
„Doch.“
„Das ist beschämend.“
„Es soll beschämend sein.“
Evelines Finger krampften sich in den Stoff. Unter dem Kleid trug sie Unterröcke, Strümpfe, Schnürleib und lange Pantalons aus feinem weißen Leinen. Nichts an ihrer Kleidung war unschicklich. Und doch fühlte sie sich unter Miss Vales Blick bereits entblößt.
„Ich werde es nicht tun“, flüsterte sie.
Miss Vale wartete einen Atemzug. Dann griff sie selbst nach dem schweren Rocksaum und hob ihn mit entschlossener Sachlichkeit an. Eveline keuchte auf, als die Lagen aus Seide und Unterrock über ihre Hüften gerafft wurden.
„Halten“, befahl Miss Vale.
Eveline gehorchte. Nicht weil ihr Stolz verschwunden war, sondern weil Miss Vales Ton keinen Raum mehr für Widerspruch ließ.
Über dem Knie der Gouvernante
Miss Vale setzte sich auf den geraden Stuhl neben dem Pult.
„Hierher.“
Eveline blieb stehen. Ihre Wangen brannten. „Ich bin eine erwachsene Frau.“
„Dann zeigen Sie zum ersten Mal heute die Würde einer solchen und fügen Sie sich.“
Der Satz schnitt tief. Eveline ging einen Schritt, dann noch einen. Die gerafften Röcke hielt sie mit bebenden Händen vor der Taille. Ihre weißen Pantalons lagen eng über ihrer Kehrseite. Die Spitzenborte an den Beinöffnungen hätte unter anderen Umständen zierlich gewirkt. Nun kam sie ihr lächerlich vor.
Miss Vale nahm sie am Handgelenk und führte sie an ihre Seite.
„Beugen Sie sich.“
Eveline atmete scharf ein. „Miss Vale…“
„Keine weiteren Worte.“
Dann lag sie über den Knien der Gouvernante. Der Stuhl knarrte leise. Evelines Hände fanden Halt am Teppich, ihre Füße berührten kaum den Boden. Ihre Röcke lagen hoch über ihrem Rücken, und die feine weiße Wäsche spannte sich über ihr Hinterteil.
Miss Vale legte eine Hand auf ihre Taille.
„Sie werden sich merken, Lady Eveline: Geburt ersetzt keine Manieren.“
Der erste Schlag mit der flachen Hand traf mitten auf die rechte Pobacke.
Eveline zuckte. Der Laut, der ihr entfuhr, war halb Empörung, halb Überraschung.
Der zweite Schlag folgte links. Dann ein dritter. Miss Vales Hand war nicht hastig, aber entschieden. Jeder Klaps klang hell durch das Schulzimmer. Eveline presste die Lippen zusammen, als könne sie damit ihren Stolz retten.
„Sie werden mir nicht mehr in diesem Ton begegnen“, sagte Miss Vale.
Klatsch.
„Sie werden Ihre Stunden nicht mehr sabotieren.“
Klatsch.
„Und Sie werden sich niemals wieder hinter Ihrem Titel verstecken, wenn Sie sich wie ein verzogenes Kind benehmen.“
„Ich bin kein Kind“, stieß Eveline hervor.
Miss Vale hielt inne. „Nein. Sie sind eine junge Frau, alt genug, die Folgen Ihres Benehmens zu tragen.“
Dann griff sie an den Bund der Pantalons.
Eveline erstarrte.
„Nein“, hauchte sie. „Bitte nicht das.“
„Gerade das.“
Miss Vale öffnete die Bänder mit einer ruhigen Präzision, die Eveline fast schlimmer fand als jede Hast. Der Stoff lockerte sich. Dann schob die Gouvernante die Pantalons über die Rundung ihrer Pobacken hinab.
Kühle Luft berührte Evelines nackte Haut.
Sie schlug die Hände vors Gesicht.
„Miss Vale, das ist unerträglich.“
„Dann bemühen Sie sich künftig, es nicht wieder zu verdienen.“
Nackter Po mit der Hand versohlt
Die Hand landete nun auf bloßer Haut.
Der Klang war schärfer. Der Schmerz auch. Eveline schnappte nach Luft, und ihr Körper bäumte sich unwillkürlich über Miss Vales Schoß. Die Gouvernante hielt sie fest, nicht grob, aber mit einer Sicherheit, gegen die Evelines Zappeln nichts ausrichtete.
Schlag um Schlag färbte sich ihre Haut dunkler. Erst rosa, dann rot. Das Brennen breitete sich aus, warm und stechend, bis jeder neue Treffer auf dem vorherigen nachklang.
„Autsch… Miss Vale, bitte.“
„Sie baten vorhin nicht um Nachsicht, als Sie mich beleidigten.“
Eveline kniff die Augen zusammen. „Es war ungehörig.“
„Ja.“
Klatsch.
„Es war undankbar.“
„Ja!“
Klatsch.
„Und es war einer Lady unwürdig.“
Eveline schluckte. Tränen standen ihr in den Augen, doch sie zwang sich, klar zu sprechen.
„Es war einer Lady unwürdig.“
Miss Vale ließ ihre Hand einen Moment ruhen. Ihre Finger lagen auf der erhitzten Haut, und Eveline spürte die Strenge dieser Berührung fast stärker als die Schläge.
„Gut“, sagte die Gouvernante leise. „Dann kommen wir zur Rute.“
Eveline hob den Kopf. „Zur Rute? Nach allem?“
Miss Vale half ihr auf die Beine. Eveline stand unsicher da, die Röcke noch hoch, die Pantalons bis zu den Oberschenkeln gesunken. Ihr Gesicht brannte fast so sehr wie ihre Kehrseite.
„Stellen Sie sich an das Pult. Hände auf die Platte.“
Mit der Birkenrute im viktorianischen Schulzimmer
Eveline ging zum Pult, als schreite sie zu einem Urteil. Jeder Schritt erinnerte sie daran, wie entblößt sie war. Sie legte die Hände auf das dunkle Holz und beugte sich vor.
Hinter ihr nahm Miss Vale eine Rute aus dem Bündel. Das leise Singen der Zweige ließ Evelines Magen flattern.
„Sechs Hiebe“, sagte Miss Vale. „Nicht mehr. Aber jeder soll Ihnen im Gedächtnis bleiben.“
Eveline schloss die Augen.
Die erste Rute strich durch die Luft und traf quer über beide Pobacken.
Ein scharfes Brennen explodierte auf ihrer Haut. Eveline stieß einen erstickten Schrei aus und krallte die Finger in die Kante des Pults.
„Haltung“, mahnte Miss Vale.
Der zweite Hieb kam etwas tiefer. Eveline bebte. Die Rute war anders als die Hand. Feiner, schärfer, erbarmungsloser. Sie hinterließ keine breite Hitze, sondern dünne Feuerlinien, die sofort pochten.
„Miss Vale… ich bereue es.“
„Das hoffe ich.“
Der dritte Hieb traf rechts, der vierte links. Eveline konnte nun nicht mehr verhindern, dass Tränen über ihre Wangen liefen. Sie schämte sich dafür, aber zugleich fiel etwas von ihr ab: die spitze Arroganz, der müde Trotz, die Gewohnheit, jeden Menschen unter ihr kleiner zu machen.
Der fünfte Hieb ließ ihre Knie nachgeben. Miss Vale trat näher und legte eine Hand an ihre Taille, bis Eveline wieder stand.
„Noch einer.“
„Ja, Miss Vale“, flüsterte Eveline.
Der sechste Hieb traf sauber über die Mitte. Eveline keuchte, senkte den Kopf und blieb diesmal still. Nicht aus Trotz. Aus Annahme.
Im Schulzimmer hörte man nur den Regen am Fenster und ihr zittriges Atmen.
Die adelige junge Frau lernt Haltung
Miss Vale legte die Rute beiseite. Dann zog sie Evelines Pantalons nicht sofort hoch. Sie ließ sie einen Augenblick stehen, über das Pult gebeugt, mit rotem, gezüchtigtem Po und gesenktem Kopf.
„Was sagen Sie?“
Eveline brauchte einen Moment, bis ihre Stimme ihr gehorchte.
„Ich bitte um Verzeihung, Miss Vale. Für meine Worte. Für meinen Hochmut. Und dafür, dass ich Ihre Stellung in diesem Haus missachtet habe.“
Miss Vale schwieg.
Eveline atmete ein. „Sie haben meine Achtung verdient. Nicht meinen Spott.“
Erst da trat die Gouvernante zu ihr und half ihr, die Wäsche wieder zu ordnen. Der Stoff streifte über die heiße Haut, und Eveline verzog das Gesicht. Dann ließ sie die Röcke fallen. Von außen war sie wieder Lady Eveline Ashford: aufrecht, seidengekleidet, vornehm.
Nur sie selbst wusste, wie sehr ihr Hinterteil unter all den Schichten brannte.
Miss Vale reichte ihr ein Taschentuch.
„Trocknen Sie Ihr Gesicht.“
Eveline nahm es. „Danke.“
„Sie werden nun die Sonate spielen. Langsam. Sorgfältig. Ohne Trotz.“
Eveline sah zum Pianoforte hinüber. Vor einer Stunde hätte sie gelacht. Nun knickste sie leicht.
„Ja, Miss Vale.“
Sie setzte sich auf den Hocker und zuckte sofort zusammen. Miss Vale bemerkte es, sagte aber nichts. Stattdessen schlug sie die Noten auf und stellte sich neben sie.
Eveline legte die Finger auf die Tasten.
Die ersten Töne kamen unsicher. Dann ordneten sie sich. Das Stück füllte den Salon nicht mehr mit Widerwillen, sondern mit Disziplin. Draußen fiel weiter der Regen, und im Feuer sank ein Holzscheit zusammen.
Miss Vale hörte schweigend zu.
Als Eveline die letzte Zeile beendete, blieb ihre Hand einen Augenblick über den Tasten schweben.
„Besser“, sagte die Gouvernante.
Nur ein Wort. Doch aus Miss Vales Mund war es mehr wert als jedes übertriebene Lob.
Eveline senkte den Blick. Ihr Po brannte bei jeder Bewegung, und sie wusste, dass sie noch am Abend daran erinnert werden würde, wenn sie beim Dinner auf dem harten Stuhl saß. Aber sie wusste auch, dass sie Miss Vale künftig mit anderer Stimme begegnen würde.
Nicht ängstlich.
Nicht gebrochen.
Sondern gezügelt.
Und zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte sich Lady Eveline Ashford beinahe wie eine Dame.
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