
Vermieter versohlt Freundin: Miete zu spät und Hausordnung vergessen
Bei meiner neuen Freundin zu Besuch
Ich war zum ersten Mal bei Nora eingeladen.
Wir kannten uns erst seit ein paar Wochen. Nicht lange genug, um schon völlig locker zu sein, aber lange genug, dass ich jedes Mal nervös lächelte, wenn ihr Name auf meinem Handy erschien. Sie war zweiundzwanzig, ich einundzwanzig. Beide volljährig, beide ein bisschen unsicher, beide zu neugierig aufeinander, um so zu tun, als wäre es nur Freundschaft.
Ihre Wohnung war klein, warm und chaotisch.
Auf dem Sofa lagen Klamotten. Auf dem Couchtisch standen zwei Tassen, ein halb leerer Teller mit Keksen und ein Stapel Briefe, den Nora mit einer schnellen Handbewegung unter eine Zeitschrift schob, als ich ihn bemerkte.
„Nicht gucken“, sagte sie und grinste.
„Geheimnisse?“
„Nur Papierkram. Langweilig.“
Sie trug eine weiche graue Shorts und ein schwarzes Top. Ihre Haare hatte sie hochgesteckt, aber ein paar Strähnen fielen ihr ständig ins Gesicht. Sie wirkte hübsch, frech und unordentlich. Genau so, wie ich sie mochte.
Wir saßen nebeneinander auf dem Sofa. Erst mit etwas Abstand. Dann näher. Irgendwann berührten sich unsere Knie. Ich spürte es viel deutlicher, als ich zugeben wollte.
„Willst du noch Tee?“, fragte sie.
„Gern.“
Sie stand auf, kam aber nur bis zur Küchentür.
Dann klingelte es.
Nora blieb stehen.
Ihr Gesicht veränderte sich sofort. Das freche Lächeln verschwand. Ihre Schultern wurden steif.
„Ernsthaft?“, murmelte sie.
„Erwartest du jemanden?“
Sie sah zur Tür, dann zu mir. „Nein. Also… vielleicht.“
Es klingelte wieder. Diesmal länger.
Nora fluchte leise und strich sich die Haare aus dem Gesicht. „Das ist bestimmt Herr Krüger.“
„Wer ist das?“
„Mein Vermieter.“
Mein Bauch zog sich zusammen, obwohl ich gar nichts getan hatte.
Nora ging zur Tür. Ich blieb auf dem Sofa sitzen, die Hände um meine Teetasse gelegt. Durch den Flur hörte ich, wie sie aufschloss.
„Guten Abend, Nora“, sagte eine tiefe Männerstimme.
„Herr Krüger. Gerade ist es schlecht.“
„Das glaube ich dir sofort. Bei dir ist es immer schlecht, wenn es um Miete, Hausordnung oder Absprachen geht.“
Der Vermieter steht in der Tür
Ich sah ihn erst, als Nora mit ihm zurück ins Wohnzimmer kam.
Herr Krüger war vielleicht Ende dreißig oder Anfang vierzig. Breite Schultern, dunkles Hemd, ruhiger Blick. Er wirkte nicht laut. Nicht aufgeregt. Gerade das machte ihn streng. Er musste nicht schimpfen, um den Raum zu füllen.
Sein Blick fiel kurz auf mich.
„Guten Abend.“
„Hallo“, sagte ich leise.
Nora stellte sich sofort zwischen uns. „Das ist Pauline. Sie ist nur zu Besuch.“
„Das sehe ich.“
„Dann können wir das vielleicht später klären.“
Herr Krüger hob eine Augenbraue. „Nein.“
Nora wurde rot. „Bitte.“
Er griff in seine Jackentasche und zog einen gefalteten Zettel heraus.
„Die Miete ist schon wieder zu spät. Die Hausordnung hast du diese Woche wieder nicht gemacht. Der Flur sieht aus wie ein Abstellraum, und deine Kartons stehen noch immer im Kellerdurchgang.“
Nora verschränkte die Arme. „Ich hatte viel zu tun.“
„Das sagst du jedes Mal.“
„Ich überweise morgen.“
„Das sagst du auch jedes Mal.“
Ich saß da und kam mir fehl am Platz vor. Ich hätte anbieten können, zu gehen. Ich hätte aufstehen und meine Tasche nehmen können. Aber ich blieb sitzen. Nicht aus Höflichkeit. Eher, weil die Spannung im Raum mich festhielt.
Nora sah plötzlich kleinlaut aus. Das passte nicht zu ihr. Eben hatte sie noch gelacht, Kekse in den Mund geschoben und meine Hand unter der Decke gesucht. Jetzt stand sie vor ihrem Vermieter wie eine ertappte Schülerin.
„Herr Krüger“, sagte sie leise. „Nicht heute.“
„Doch. Heute.“
„Nicht vor Pauline.“
Mein Name in ihrem Mund ließ mich zusammenzucken.
Herr Krüger sah mich kurz an. Dann wieder Nora.
„Du hast die Abmachung gebrochen. Nicht sie.“
„Aber sie ist meine neue Freundin“, flüsterte Nora. „Bitte. Das ist peinlich.“
„Dann hättest du die Miete pünktlich zahlen und die Hausordnung machen sollen.“
Mein Herz schlug schneller.
Ich wusste nicht, was genau zwischen den beiden abgesprochen war. Aber ich merkte an Noras Blick, dass sie es wusste. Und dass sie Angst vor der Peinlichkeit hatte, nicht vor ihm.
Herr Krüger stellte sich vor den Sessel gegenüber vom Sofa.
„Komm her.“
Nora schüttelte den Kopf. „Bitte nicht.“
„Nora.“
Nur ihr Name. Ruhig. Fest.
Sie sah zu mir. Ihre Augen flehten.
Ich sagte nichts.
Und genau das machte mich später noch rot.
Nora fleht, nicht vor mir bestraft zu werden
Nora trat langsam zu ihm.
Ich sah, wie ihre Finger am Saum ihrer Shorts zupften. Sie wollte stark wirken. Aber ihre Lippen zitterten leicht.
„Ich mache morgen alles“, sagte sie. „Die Hausordnung, die Überweisung, die Kartons. Alles.“
Herr Krüger setzte sich in den Sessel. „Das wirst du. Aber zuerst bekommst du die Konsequenz.“
„Nicht vor ihr.“
„Doch. Vor ihr.“
Nora schloss die Augen.
Ich hatte das Gefühl, gehen zu müssen. Aber meine Beine bewegten sich nicht. Ich saß auf dem Sofa, hielt die Tasse viel zu fest und starrte auf die beiden.
Herr Krüger griff nach Noras Handgelenk und zog sie zwischen seine Knie. Nora stolperte einen halben Schritt nach vorn.
„Herr Krüger, bitte…“
Er antwortete nicht.
Stattdessen fasste er an den Bund ihrer grauen Shorts. Mit einer entschlossenen Bewegung zog er den Stoff nach unten. Nora schnappte nach Luft, als die Shorts über ihre Hüften rutschte, über ihren Po glitt und an ihren Oberschenkeln hängen blieb.
Darunter trug sie einen hellen Slip mit kleinen blauen Punkten.
Mir wurde heiß.
Nicht nur im Gesicht.
Ich sah sofort weg. Dann sah ich wieder hin. Ich konnte nicht anders.
Nora stand mit gesenktem Kopf vor ihm. Ihre nackten Beine zitterten leicht. Sie schämte sich so sehr, dass ihre Ohren rot wurden.
„Herr Krüger… bitte nicht so.“
Er sagte immer noch nichts.
Er packte Nora an der Taille, zog sie näher, kippte sie mit einer einzigen entschlossenen Bewegung nach vorn und legte sie quer über seine Oberschenkel.
Es ging so schnell, dass Nora erst begriff, was passierte, als sie schon mit dem Bauch auf seinem Schoß lag.
Ihre Hände berührten den Teppich. Die Shorts hingen um ihre Oberschenkel und hielten ihre Beine eng beieinander.
Ihr Po lag direkt vor mir.
Noch bedeckt vom dünnen Slip.
Und ich hasste, wie sehr mich der Anblick fesselte.
Meine Freundin liegt über seinem Knie
Nora drehte den Kopf zur Seite. Unsere Blicke trafen sich.
„Pauline“, hauchte sie. „Bitte guck nicht.“
Ich wollte ihr den Gefallen tun.
Wirklich.
Aber mein Blick blieb an ihr hängen. An ihrer Haltung. An dem schmalen Stoff über ihren Pobacken. An der Art, wie sie sich vor Scham krümmte und trotzdem liegen blieb.
Herr Krüger legte seine Hand auf ihren Hintern.
„Warum liegst du hier?“
Nora schluckte. „Weil ich die Miete zu spät gezahlt habe.“
„Schon wieder.“
„Schon wieder.“
„Und?“
„Weil ich die Hausordnung nicht gemacht habe.“
„Schon wieder.“
„Ja.“
„Und weil du glaubst, Absprachen gelten nur, wenn du gerade Lust darauf hast.“
Nora sagte nichts.
Seine Hand hob sich.
Der erste Klaps klatschte auf ihren Slip.
Nora zuckte zusammen. „Au.“
Der zweite kam sofort hinterher. Dann der dritte. Herr Krüger schlug nicht wild. Er schlug ruhig und gleichmäßig. Seine Hand landete abwechselnd rechts und links auf ihrem Po.
Ich sah, wie ihre Bäckchen unter jedem Schlag tanzten.
Dieses kleine Beben.
Dieses schnelle Nachgeben und Zurückfedern.
Ich spürte, wie mein Atem flacher wurde.
Nora wimmerte leise. Zuerst versuchte sie, still zu bleiben. Dann begann sie, mit den Füßen zu zappeln. Ihre Shorts rutschten dabei weiter Richtung Knie.
„Du hattest drei Erinnerungen“, sagte Herr Krüger.
Klatsch.
„Drei.“
Klatsch.
„Und jedes Mal hast du versprochen, es zu erledigen.“
Klatsch.
„Ich weiß“, jammerte Nora.
„Nein. Du weißt es offenbar nicht.“
Seine Hand traf sie fester.
Nora machte einen Satz. „Aua!“
Ich presste die Knie zusammen.
Mir war das alles zu nah. Zu echt. Zu menschlich. Noras Scham, seine Ruhe, das kleine Wohnzimmer, die Tasse Tee, die auf dem Couchtisch langsam kalt wurde. Es wirkte nicht wie eine Fantasie. Es wirkte wie ein Geheimnis, in das ich aus Versehen hineingeraten war.
Und ich wollte nicht mehr hinaus.
Mit der Hand auf den nackten Po
Herr Krüger hielt inne.
Nora atmete schwer. Ihr Slip saß nicht mehr richtig. Er war ein wenig verrutscht, und darunter zeichnete sich die Wärme ihrer Haut ab.
„Bitte“, sagte sie. „Nicht mehr.“
„Wir sind noch nicht fertig.“
Sie verstand sofort.
„Nein“, flüsterte sie. „Bitte nicht den Slip. Nicht vor Pauline.“
Mein Name schnitt durch den Raum.
Ich hätte jetzt wirklich aufstehen müssen.
Stattdessen saß ich da, mit brennenden Wangen und klopfendem Herzen.
Herr Krüger griff an den Bund ihres Slips.
„Du hast vor Pauline groß getan, als wäre alles in Ordnung. Dann darf Pauline auch sehen, was passiert, wenn es nicht in Ordnung ist.“
Nora schlug die Hände vor ihr Gesicht.
Er zog den Slip herunter.
Langsam.
Der Stoff glitt über ihre Pobacken. Erst wurde die obere Rundung frei, dann beide Bäckchen ganz. Der Slip blieb zusammen mit den Shorts an ihren Oberschenkeln hängen.
Nora lag mit nacktem Po über seinem Knie.
Ich vergaß für einen Moment zu atmen.
Ihre Haut war schon rosa. Nicht gleichmäßig, eher in weichen Flecken. Als Herr Krüger seine Hand darauflegte, zuckte sie zusammen.
„So“, sagte er. „Jetzt merkst du es dir.“
Der erste Schlag auf nackter Haut war lauter.
Nora schrie auf.
Ich zuckte mit.
Dann ging es weiter. Seine Hand traf ihre bloßen Pobacken in ruhigem Takt. Das Klatschen war scharf, direkt, beinahe unanständig. Noras Po bebte bei jedem Treffer. Die Bäckchen tanzten heftiger als vorher, röter, lebendiger, beschämend schön.
Ich spürte ein Ziehen tief in mir.
Ich schämte mich dafür.
Aber ich sah weiter zu.
Nora krallte sich in den Teppich. „Bitte, es tut weh.“
„Das soll es.“
„Ich zahle morgen.“
„Ja.“
Klatsch.
„Ich mache die Hausordnung.“
„Ja.“
Klatsch.
„Ich räume den Keller.“
„Ja.“
Klatsch.
„Und trotzdem bekommst du jetzt den Hintern voll.“
Nora schluchzte. Ihre Beine strampelten, aber die heruntergezogenen Sachen hielten sie klein. Ihr nackter Po wurde von Minute zu Minute röter. Ich sah die Abdrücke seiner Hand, sah, wie sie ineinanderliefen, sah, wie ihre Haut heiß und empfindlich wurde.
Und ich dachte: Sie ist wunderschön so.
Nicht perfekt. Nicht glatt wie auf Bildern. Echt. Weich. Beschämt. Lebendig.
Der Gürtel kommt zum Einsatz
Als Herr Krüger aufhörte, blieb Nora reglos liegen.
Ich hoffte für sie, dass es vorbei war.
Dann griff er an seinen Gürtel.
Das leise Öffnen der Schnalle klang im Wohnzimmer viel zu laut.
Nora hob den Kopf. „Nein.“
Herr Krüger zog den Gürtel aus den Schlaufen.
„Doch.“
„Bitte. Ich hab doch schon verstanden.“
„Noch nicht gut genug.“
Er half ihr hoch. Nora stand wackelig vor ihm, den Slip und die Shorts noch immer an den Oberschenkeln. Sie wollte sie hochziehen, aber er nahm ihre Hand.
„So bleibt das.“
Sie sah zu mir.
Ich sah zurück.
In ihren Augen lagen Tränen, Scham und eine Frage, auf die ich keine Antwort hatte.
Herr Krüger zeigte auf das Sofa.
„Über die Seitenlehne.“
Nora schüttelte den Kopf. „Das ist so peinlich.“
„Ja.“
Mehr sagte er nicht.
Nora ging langsam zum Sofa. Ich saß auf der anderen Seite, so nah, dass ich den Duft ihres Shampoos wahrnahm, als sie an mir vorbeikam. Sie beugte sich über die Seitenlehne. Ihr Bauch lag auf dem Polster, ihre Hände klammerten sich an den Stoff. Ihr nackter roter Po ragte nach hinten.
Direkt in den Raum.
Direkt in meinen Blick.
Ich schluckte.
Herr Krüger stellte sich hinter sie und faltete den Gürtel doppelt.
„Du bekommst das nicht, weil ich wütend bin“, sagte er. „Du bekommst es, weil du sonst nichts änderst.“
Nora nickte hastig. „Ja.“
„Und du wirst nicht wieder warten, bis ich klingeln muss.“
„Nein.“
„Du wirst die Miete pünktlich zahlen.“
„Ja.“
„Und die Hausordnung machen.“
„Ja.“
Der Gürtel hob sich.
Ich sah, wie Nora die Augen schloss.
Dann klatschte das Leder auf ihren Po.
Sie stieß einen hellen Schrei aus und drückte die Stirn ins Sofapolster.
Ich riss die Augen auf.
Der Schlag hinterließ sofort eine dunklere Spur auf ihrer geröteten Haut. Herr Krüger wartete einen Moment. Dann kam der nächste. Wieder dieses scharfe Lederklatschen. Wieder zuckte Nora über der Lehne.
„Aua! Bitte!“
„Halt still.“
Sie versuchte es. Aber ihr Körper reagierte von selbst. Ihre Hüften wichen aus, ihre Knie knickten leicht ein, ihre Finger krallten sich tiefer ins Sofa.
Ich saß kaum einen Meter entfernt.
Ich sah alles.
Die tanzenden Bäckchen. Das Zittern ihrer Oberschenkel. Die Röte. Die Linien des Gürtels. Noras Gesicht, halb im Polster verborgen, halb zu mir gedreht.
Unsere Blicke trafen sich wieder.
Diesmal sagte sie nicht, ich solle wegsehen.
Über der Sofa-Seitenlehne
Herr Krüger führte den Gürtel streng, aber kontrolliert.
Jeder Hieb saß quer über ihrem Po. Nicht hastig, nicht wahllos. Er ließ ihr zwischen den Schlägen gerade genug Zeit, um den nächsten zu fürchten.
„Das ist für die verspätete Miete.“
Klatsch.
„Das ist für die Ausreden.“
Klatsch.
„Das ist für den Flur.“
Klatsch.
„Das ist für die Hausordnung.“
Klatsch.
Nora weinte jetzt leise. Nicht laut, nicht dramatisch. Eher so, als wäre ihr Widerstand einfach aufgebraucht. Sie hielt sich am Sofa fest und nahm die Strafe hin.
Ich merkte, wie weich mein Blick wurde.
Da war nicht nur Erregung. Da war auch Zärtlichkeit. Mitleid. Nähe.
Ich wollte ihr Haar aus dem Gesicht streichen. Ihr sagen, dass sie trotzdem schön war. Vielleicht gerade jetzt, weil sie so echt war. So nackt in ihrer Scham.
Der Gürtel traf erneut.
Nora wimmerte. „Ich mach es besser. Wirklich.“
Herr Krüger hielt inne. „Was machst du besser?“
„Ich zahle pünktlich.“
„Wann?“
„Am Monatsanfang.“
„Und die Hausordnung?“
„Jeden Donnerstag.“
„Und der Keller?“
„Morgen.“
„Nicht morgen irgendwann.“
„Morgen Vormittag.“
„Gut.“
Er gab ihr noch einige Hiebe. Nicht viele, aber genug, dass Nora bei jedem schluchzte und ihr Po noch dunkler glühte.
Dann war es still.
Herr Krüger faltete den Gürtel auseinander und zog ihn wieder durch die Schlaufen.
Nora blieb über dem Sofa liegen. Ich sah, wie ihr Rücken bebte.
„Aufstehen“, sagte er ruhiger.
Sie richtete sich langsam auf. Mit zitternden Händen zog sie erst den Slip, dann die Shorts hoch. Als der Stoff ihren Po berührte, verzog sie das Gesicht.
Herr Krüger nahm den Zettel vom Couchtisch und legte ihn ordentlich vor sie.
„Morgen Vormittag. Überweisung. Keller. Hausordnung.“
Nora nickte. „Ja, Herr Krüger.“
„Gut.“
Er sah kurz zu mir. Nicht spöttisch. Nicht erklärend. Nur ruhig.
Dann ging er zur Tür.
Nora begleitete ihn nicht. Sie blieb mitten im Wohnzimmer stehen, die Arme um sich geschlungen.
Die Tür fiel ins Schloss.
Danach sind wir beide still
Eine Weile sagte keine von uns etwas.
Der Tee war kalt. Draußen fuhr ein Auto vorbei. Irgendwo im Haus lief Wasser durch eine Leitung.
Nora wischte sich über die Wangen. „Das war…“
Sie fand kein Wort.
Ich auch nicht.
Sie lachte einmal kurz, beschämt und brüchig. „Du musst denken, ich bin völlig bescheuert.“
„Nein.“
Meine Stimme klang heiser.
Nora sah mich an. „Du hast die ganze Zeit zugesehen.“
Ich wurde rot. „Du hast gesagt, ich soll nicht.“
„Und du hast trotzdem.“
„Ja.“
Sie schluckte. „War es schlimm?“
Ich wollte lügen. Sagen, dass ich kaum hingesehen hatte. Dass ich nur peinlich berührt gewesen war. Dass ich nicht bemerkt hatte, wie ihr Po unter seiner Hand tanzte, wie das Leder Spuren zog, wie schön und verletzlich sie über der Sofalehne ausgesehen hatte.
Aber sie hätte es gehört.
Also sagte ich: „Es war… sehr intensiv.“
Nora sah zur Seite. „Das ist ein höfliches Wort.“
Ich stand auf und trat zu ihr. Nicht zu schnell. Ich wollte sie nicht bedrängen.
„Es war menschlich“, sagte ich. „Peinlich. Hart. Aber auch irgendwie… nah.“
Sie sah mich wieder an.
„Nah?“
Ich nickte. „Ich habe dich noch nie so gesehen.“
„Mit nacktem Hintern über seinem Knie?“
Ich musste trotz allem lächeln. „Ja. Unter anderem.“
Nora lachte leise und griff sich sofort an den Po. „Au. Nicht lustig.“
Ich konnte nicht anders. Mein Blick wanderte kurz dorthin. Sie bemerkte es.
„Du magst das“, sagte sie.
Es war keine Frage.
Meine Wangen wurden heißer. „Vielleicht.“
„Meine tanzenden Bäckchen?“
Ich hielt mir die Hand vors Gesicht. „Nora.“
„Du hast so geguckt.“
„Wie?“
„Als würdest du gleich vom Sofa rutschen.“
Jetzt lachte ich. Nervös. Beschämt. Ertappt.
Nora sah mich lange an. Ihre Augen waren noch feucht, aber darin lag wieder etwas von ihrem frechen Funkeln.
„Du bist komisch“, sagte sie.
„Du auch.“
„Stimmt.“
Sie setzte sich ganz vorsichtig auf die Sofakante und verzog sofort das Gesicht.
„Autsch.“
Ich setzte mich neben sie, mit etwas Abstand. Nach ein paar Sekunden rückte sie näher. Unsere Schultern berührten sich.
„Pauline?“
„Ja?“
„Bleibst du noch?“
Ich sah sie an. Ihr Gesicht war offen, weich und ein bisschen unsicher. Nicht mehr die coole Nora, die Briefe unter Zeitschriften versteckte. Nicht mehr die Freundin, die alles weglachte. Einfach Nora.
„Ja“, sagte ich. „Ich bleibe.“
Sie lehnte den Kopf an meine Schulter.
Ich spürte ihre Wärme. Hörte ihren Atem. Und irgendwo unter der Scham, der Erregung und dem Nachklang des Gürtels entstand etwas Zartes, das viel echter war als das, was ich erwartet hatte, als ich an diesem Abend bei ihr geklingelt hatte.
Nach einer Weile griff Nora nach dem Zettel.
„Morgen Vormittag“, murmelte sie. „Überweisung. Keller. Hausordnung.“
„Ich helfe dir beim Keller.“
Sie hob den Kopf. „Echt?“
„Ja.“
„Auch nach dem, was du gesehen hast?“
Ich sah ihr in die Augen.
„Gerade deshalb.“
Nora wurde rot. Diesmal nicht aus Scham.
Dann lächelte sie.
Und ich wusste, dass ich diesen Abend nicht vergessen würde. Nicht den strengen Vermieter. Nicht den Gürtel. Nicht ihren roten Po über der Sofalehne.
Aber vor allem nicht den Moment danach, als sie neben mir saß, verletzlich und echt, und meine Schulter suchte, als hätte sie dort schon lange hingehört.
